In Harmony, Maine, ist ein Kekswagen zu einer echten Attraktion geworden. Die Besitzerin Laura Pomerleau eröffnete vor drei Jahren den Cookie Jar of Maine direkt auf ihrer Auffahrt.
Früher war sie Vollzeit beschäftigt und betrachtete das Geschäft als Hobby. Anfang des Jahres kündigte sie ihren Hauptjob in Erwartung eines ruhigen Tempos – vier Tage die Woche und dreitägige Wochenenden. Stattdessen arbeitet sie jetzt 60-70 Stunden.
Alles änderte sich nach einem Social-Media-Post. Pomerleau schrieb, dass der Stand rund um die Uhr geöffnet sei. Das Video ging viral, und der Kundenstrom stieg sprunghaft an.
Jetzt verkauft sie über 1000 Kekse pro Woche direkt am Stand. Weitere 1500 oder mehr gehen an lokale Geschäfte. Insgesamt also mehr als 2500 Stück pro Woche.
Besonders beliebt sind die „All-in-One“-Kekse, die ein halbes Pfund wiegen. Pomerleau hat die Preise seit der Eröffnung nicht geändert: vier Dollar pro Stück oder drei für zehn. Selbst wenn alles teurer wird, hält sie am alten Preis fest.
Den Teig mischt sie selbst. Zuerst backte sie 12 Stück auf einmal in einem normalen Ofen, dann stellte sie einen gewerblichen Ofen auf – die Kapazität stieg, aber die Nachfrage übersteigt immer noch die Möglichkeiten.
Kunden kommen aus allen Teilen des Bundesstaates und sogar von weiter her. Manche aus Alaska, manche aus Scarborough. Pomerleau hat ein Gästebuch angelegt, in das Besucher aufschreiben, woher sie kommen. Einige legen zwei Stunden Fahrt zurück – und finden manchmal einen leeren Stand vor.
Sie postet auf Facebook, wenn die Kekse ausverkauft sind. Die Seite Cookie Jar of Maine ist bereits zu einem Orientierungspunkt für diejenigen geworden, die auf ATV-Routen nach Süßigkeiten suchen.
Wie kam es dazu, dass ein einziges Video das ruhige Straßenlokal auf den Kopf stellte?
Die Kunden sind laut Pomerleau einfach großartig. Viele verfolgen sie von Anfang an und freuen sich fast wie Verwandte über ihren Erfolg. Sie empfiehlt, die Kekse ein paar Sekunden in der Mikrowelle aufzuwärmen und mit Eiscreme zu servieren.



