Nach einem langwierigen Vertragsstreit betrat Jalen Duren das Parkett und erzielte in 15 Minuten 24 Punkte, wobei er 8 von 9 Würfen und alle 8 Freiwürfe verwandelte. Die „Detroit Pistons“ besiegten „Minnesota“ souverän mit 128:106, und der 22-jährige Center zeigte nicht nur Statistiken, sondern die Bereitschaft, alle Fragen zu klären, die sich den ganzen Sommer über angestaut hatten.
Der Fünfjahresvertrag über etwa 200–250 Millionen Dollar wurde Anfang Oktober unterzeichnet, doch zuvor hatte Duren einen Teil des Trainings und die ersten Vorbereitungsspiele verpasst. Fans und Experten rätselten, ob sich der langwierige Streit auf die Chemie des Teams auswirken würde, das in den beiden vorangegangenen Spielzeiten zu den angenehmsten Überraschungen der Liga geworden war. Das Debüt zerstreute fast alle Bedenken.
Trainer J. B. Bickerstaff hob Durens Aggressivität und Schnelligkeit in beiden Hälften des Spielfelds hervor. Der Center sammelte nicht nur Punkte unter dem Korb, sondern verteidigte auch aktiv, fing Bälle ab, blockte Würfe und führte den Ball sogar im Angriff. Das ist nicht mehr nur Athletik, sondern auch Spielverständnis, das in den Playoffs der vergangenen Saison gefehlt hatte.
Man stelle sich einen jungen Boxer vor, der nach einer schweren Trennung von seinem Promoter in den Ring steigt und alle Zweifel sofort k.o. schlägt. So ist es auch hier: Ein Spiel entscheidet nicht über die Saison, aber es zeigt, dass interne Konflikte die Motivation nicht gebrochen haben. Das Team trat in der Vorbereitung erstmals mit allen Schlüsselspielern in der Startaufstellung an, und auch das ist ein wichtiges Signal.
Für die „Pistons“ ist Durens Auftritt nicht nur Statistik, sondern die Bestätigung, dass die junge Gruppe um Cade Cunningham und Duren bereit für den nächsten Schritt ist. Die Vertragsfragen sind geklärt, der Fokus liegt wieder auf dem Basketball. Es bleibt nur, dieses Niveau in der regulären Saison zu halten, die bereits am 20 Oktober beginnt.

