Vier Tage hinter verschlossenen Türen geführte Verhandlungen in London haben Hoffnung auf ein relativ ehrgeiziges Abkommen zur Reduzierung der Emissionen in der Schifffahrt geweckt.
Die Internationale Seeschifffahrtsorganisation (IMO) lobte die "konstruktiven Diskussionen" und die "aufrichtige Bereitschaft der Gruppe, konkrete weitere Fortschritte zu erzielen".
Die Schifffahrt ist für 3% der globalen Emissionen verantwortlich, und Beobachter glauben, dass die Chancen auf eine Einigung gestiegen sind, trotz Bedenken hinsichtlich der Taktiken der USA.
Em Fenton, leitende Direktorin der NGO Opportunity Green, die an den Treffen teilnahm, betonte den "starken Geist der Solidarität angesichts von Versuchen, Vertrauen, Ehrgeiz und Fairness eines multilateralen Abkommens zu untergraben".
Das Netto-Null-Rahmenprogramm der IMO behielt seine Position als Grundlage für weitere Arbeiten.
38 Länder unterstützten direkt einen Mechanismus zur Bepreisung von Kohlenstoff und damit verbundene Einnahmen, während 17, hauptsächlich ölfördernde Staaten, dagegen waren.
Die potenziellen Einnahmen aus dem Rahmen werden auf 10–15 Milliarden Dollar pro Jahr geschätzt und könnten den Übergang zu emissionsfreien und nahezu emissionsfreien Kraftstoffen fördern sowie einen gerechten Übergang in Entwicklungsländern unterstützen.
Was als Nächstes passiert, wird das Treffen im Dezember zeigen, aber die aktuellen Signale deuten auf eine Fortsetzung des Dialogs hin.
Die nächsten technischen Diskussionen sind für November geplant, danach folgt die MEPC-Sitzung 85.

