In der Stadt Red Deer hat man eine sehr umweltfreundliche Methode gefunden, sich um Grünflächen zu kümmern.
Statt eines Teils der Technik und chemischer Mittel setzt die Stadt eine Herde von mehr als 400 Ziegen ein, die den ganzen Sommer in Parks und Naturgebieten arbeiten und invasive Pflanzen und Unkraut fressen.
Am 2 Oktober fand im Naturzentrum Kerry Wood Nature Centre ein spezieller Tag statt Meet & Bleat — die Einwohner konnten die ungewöhnliche „Grünpflegebrigade“ näher kennenlernen.
Die Ziegen arbeiten einfach und effektiv.
Sie werden auf Flächen gebracht, wo Herbizide unerwünscht sind oder der Einsatz von Technik schwierig ist. Die Tiere fressen Unkraut, knabbern unerwünschte Vegetation ab und helfen, ihre Ausbreitung einzudämmen.
Besonders praktisch ist, dass Ziegen dorthin gelangen, wo ein gewöhnlicher Rasenmäher nur schwer hinkommt.
Das ergibt fast einen idealen kommunalen Mitarbeiter:
er verlangt kein Benzin,
er braucht keine komplizierte Ausrüstung,
und vor allem —
er frisst seine eigene Arbeitsaufgabe. 🐐🌿
Für die Stadt ist das nicht nur eine lustige Aktion, sondern eine durchaus praktische Methode der Pflege von Naturflächen.
Und für die Einwohner ist es eine seltene Gelegenheit zu sehen, wie ein Grünflächenamt aussieht, das nach der Schicht einfach weiter Gras kaut.



