🛺 In Tokio wurden drei Jahrhunderte in einem Viertel vermischt – und das Ergebnis ist sehr japanisch

Bearbeitet von: Svitlana Velhush

🛺 In Tokio wurden drei Jahrhunderte in einem Viertel vermischt – und das Ergebnis ist sehr japanisch-1

Am 13. September fand in Shibuya das Shibunan Matsuri statt, wo eines der modernsten Viertel Tokios beschloss, plötzlich ein wenig in der Vergangenheit zu leben.

Durch die Straßen, zwischen Glasfassaden und Wolkenkratzern, fuhren traditionelle Rikschas, wobei man kostenlos damit fahren konnte.

Das heißt buchstäblich:

man kommt aus einem Gebäude, in dem alles wie im Jahr 2035 aussieht,

steigt in ein Verkehrsmittel aus dem vorletzten Jahrhundert,

und irgendwo in der Nähe tanzt ein Kind zu einem DJ-Set.

Und niemand sieht darin ein Problem.

Daneben fand ein Umzug mit Mikoshi – tragbaren Shinto-Schreinen – statt, ein Markt war aktiv, Musik spielte und für Kinder wurde eine eigene DJ-Party veranstaltet.

Das Ergebnis ist ein Viertel, in dem gleichzeitig existieren:

traditionelles Japan, eine moderne Metropole und eine Mini-Ibiza für Kinder.

Besonders schön sahen die Rikschas aus.

Stellen Sie sich vor: Ein Mensch in traditioneller Kleidung befördert Passagiere an Bürotürmen, Bildschirmen und dem städtischen Verkehrsfluss vorbei.

Der Passagier denkt wahrscheinlich:

— Ich bin zu spät zu einer Verabredung in der Zukunft, aber ich fahre dorthin aus dem XIX. Jahrhundert.

Und dann zieht eine Mikoshi-Prozession vorbei.

Und hundert Meter weiter legt ein DJ auf.

Und all das in ein und demselben Shibuya.

Wahrscheinlich liebt man Japan genau dafür: Es versteht es, sich nicht zwischen dem »Alten« und dem »Neuen« entscheiden zu müssen.

Sie sagt einfach:

— Wir nehmen alles.

Und macht daraus ein Festival. 😄

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Quellen

  • Shibunan Matsuri 2026

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