Nashörner und Elefanten kehren nach Uganda zurück

Bearbeitet von: Svitlana Velhush

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In Uganda sind die Populationen von Nashörnern und Elefanten in den letzten Jahren deutlich angewachsen, was kein Zufall, sondern das Ergebnis gezielter Naturschutzbemühungen ist. Nach Jahrzehnten der Wilderei und politischer Instabilität, die viele Arten an den Rand des Aussterbens brachten, zeigen Daten der lokalen Behörden nun ein nachhaltiges Wachstum. Nach Angaben der Uganda Wildlife Authority (UWA) gibt es von den Nördlichen Breitmaulnashörnern und Östlichen Spitzmaulnashörnern, die Anfang der 1980er Jahre nahezu ausgerottet waren, heute wieder etwa 60 Tiere – sie wurden 2005 durch die Wiedereinführung einiger Exemplare in die Wildnis zurückgebracht.

Elefanten verzeichnen ein noch beeindruckenderes Wachstum: Ihre Zahl hat sich fast verdreifacht und beläuft sich aktuell auf etwa 6.352 Individuen. Auch die Büffelpopulation ist um 77 Prozent auf 44.163 Tiere gestiegen. Diese Zahlen umfassen den Zeitraum von den 1980er Jahren bis Anfang der 2020er Jahre, als die Behörden strenge Maßnahmen wie lange Haftstrafen für Wilderei und illegalen Handel einführten. Frühere politische Konflikte begünstigten die illegale Jagd, doch eine Änderung des Ansatzes hat die Situation gewandelt.

Besonders bemerkenswert ist, dass das Wachstum nicht nur bei Huftieren zu beobachten ist. In den südwestlichen Bergwäldern nimmt auch die Population der Berggorillas zu, was den Tourismussektor des Landes zusätzlich stärkt. Solche Entwicklungen zeigen, wie systemische Arbeit – von Patrouillen bis hin zu internationaler Zusammenarbeit – das Gleichgewicht in den Ökosystemen Ostafrikas wiederherstellen kann. Die Natur überlebt hier nicht nur, sondern gewinnt schrittweise ihre verlorene Vielfalt zurück.

Hinter diesen Zahlen verbirgt sich ein umfassenderes Bild: Der Naturschutz in Uganda ist zu einem Beispiel dafür geworden, wie menschliche Entscheidungen ganze Landschaften beeinflussen. Wenn Wilderei und Lebensraumverlust zurückgehen, besetzen die Tiere ihre Nischen wieder, und die Ökosysteme erlangen Stabilität zurück. Dies ist kein schneller Prozess – Elefanten beispielsweise vermehren sich langsam –, aber konsequentes Handeln zeigt auch nach Jahrzehnten noch Ergebnisse.

Der Erfolg in Uganda erinnert daran, dass Investitionen in Schutzgebiete und die Bekämpfung des illegalen Handels sich nicht nur für die Tiere auszahlen, sondern auch für die Menschen, die vom Tourismus und gesunden Ökosystemen abhängen. Solche Geschichten zeigen die reale Möglichkeit, Verluste umzukehren, wenn die Anstrengungen konstant bleiben.

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Quellen

  • تزايد حيوانات وحيد القرن والفيلة في أوغندا بعد سنوات من التراجع

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