New York steht kurz vor dem historischen Triumph: „Knicks“ entführen zwei Sensationssiege aus Texas

Autor: Svitlana Velhush

NBA-Finals-Spiel 2 Highlights: New York Knicks gegen San Antonio Spurs | NBA auf ESPN

Die „Knicks“ stehen zum ersten Mal seit 1999 wieder in den Finals und führen nun erstmals seit jenem Jahr in der Serie. Sie haben den Heimvorteil in Texas gestohlen und reisen nun mit bester Laune in den Madison Square Garden. Brunson führt das Team zum ersten Titel seit einem halben Jahrhundert – für ihn sind es bereits jetzt legendäre Playoffs.

Finale 4:53 WILD GAME 1 ENDE #3 Knicks bei #2 Spurs | 3. Juni 2026

Die Spurs um das junge Ausnahmetalent Victor Wembanyama bewiesen zwar Moral, doch in den entscheidenden Momenten mangelte es noch an Erfahrung. Die Serie ist jedoch noch lang – in New York wird die Atmosphäre nun richtig aufgeheizt sein.

Bereits 1999 kämpften die New York Knicks und die San Antonio Spurs um die NBA-Meisterschaft. Damals setzten die Texaner unter der Führung des pragmatischen Tim Duncan dem New Yorker Märchen ein jähes Ende. 27 Jahre später wiederholt sich die Geschichte, doch die Rollen scheinen sich dieses Mal grundlegend gewandelt zu haben.

Die „Knicks“ warten seit über 50 Jahren – seit dem fernen Jahr 1973 – auf einen Meisterschaftsring. Und dieses Finale begannen sie so, als wollten sie die Versäumnisse der letzten Jahrzehnte innerhalb einer einzigen Woche wettmachen. Die ersten beiden Partien in Texas, wo die „Spurs“ traditionell eine uneinnehmbare Festung errichten, entwickelten sich für die Gastgeber zu einer kalten Dusche. New York entschied beide Auswärtsspiele für sich.

Zunächst gab es einen souveränen Sieg im ersten Spiel (105:95), eingeleitet durch einen gewaltigen Schlussspurt in den letzten Minuten. Danach folgte ein Krimi im zweiten Match, das nach europäischer Zeit erst in der tiefen Nacht des 6. Juni endete. Ein knappes 105:104 auf der Anzeigetafel des Frost Bank Center besiegelte die für die Serie kritisch wichtige 2:0-Führung für die Knicks.

Der Hauptarchitekt dieses Erfolgs war Jalen Brunson. Seine Kaltblütigkeit in den entscheidenden Phasen lähmt die gegnerische Defensive förmlich. Brunson punktet nicht nur, er diktiert das Tempo des Spiels und beraubt San Antonio ihrer gefährlichsten Waffe: den Fastbreaks.

Wie wird Victor Wembanyama darauf reagieren? Der französische Riese spielt eine herausragende Saison, doch in den Finals reichen seine einzigartige Physis und sein Talent bisher nicht aus, um die mannschaftliche Disziplin New Yorks zu brechen. Sobald Wembanyama zur Erholung auf der Bank Platz nimmt, gerät die Offensive der Spurs ins Stocken. Der Trainerstab aus Texas muss nun schleunigst Akteure finden, die bereit sind, die Last der Verantwortung mit ihm zu teilen.

Nun zieht die Finalserie in den legendären Madison Square Garden um. New York hält gespannt den Atem an. Werden die Spurs ihre Taktik unter dem Druck der tobenden Kulisse anpassen können, oder wird dieses Finale zur großen Brunson-Show? Die Antwort werden wir in den kommenden Tagen erhalten, doch der psychologische Vorteil liegt derzeit klar beim Team aus dem Osten.

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Quellen

  • Final 4:53 WILD GAME 1 ENDING

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