BERG TRIUMPH UND FRANZÖSISCHER TRAUM: TOUR DE FRANCE FEMMES GEHT IN DIE ENTSCHEIDENDE PHASE

Autor: Svitlana Velhush

BERG TRIUMPH UND FRANZÖSISCHER TRAUM: TOUR DE FRANCE FEMMES GEHT IN DIE ENTSCHEIDENDE PHASE-1

Die Tour de France Femmes avec Zwift 2026 findet vom 1. bis 9. August statt. Die fünfte Ausgabe des Rennens startet im schweizerischen Lausanne und endet in Nizza an der Côte d'Azur. Insgesamt müssen die Athletinnen neun Etappen auf den Straßen der Schweiz und Frankreichs bewältigen.

Die Route verspricht, eine der abwechslungsreichsten in der Geschichte des Turniers zu werden: drei flache Etappen, drei hügelige, zwei Bergetappen und ein Einzelzeitfahren über 21 Kilometer. Die Teilnehmerinnen durchqueren den Jura, das Zentralmassiv und die Alpen. Einer der entscheidenden Tests wird das Ziel am legendären Mont Ventoux sein, wo sich der Kampf um die Gesamtwertung buchstäblich über wenige Kilometer ändern kann.

154 Radfahrerinnen aus 22 Teams werden an den Start gehen. Zu den Hauptfavoritinnen auf den Sieg zählen die amtierende Meisterin Pauline Ferrand-Prévot, Demi Vollering, Marlene Reusser und Anna van der Breggen. Vollering gewann die Tour bereits 2023 und hofft nun, das gelbe Trikot zurückzugewinnen.

Das Rennen beginnt am 1. August mit einer Rundstrecke um Lausanne, danach fährt das Peloton von Aigle nach Genf. Nach dem Übergang nach Frankreich erwarten die Sportlerinnen Poligny, Dijon, Beaujolais, das Zentralmassiv und die Alpen. Die letzten beiden Tage führen die Teilnehmerinnen durch Sisteron nach Nizza, wo am 9. August die Siegerin ermittelt wird.

Die Frauen-„Tour de France“ ist kein Anhängsel mehr des Männerrennens, sondern ein eigenständiges Ereignis von Weltrang. Hier treffen die besten Sprinterinnen, Bergfahrerinnen und Zeitfahr-Spezialistinnen aufeinander, und jede Etappe kann eine neue Heldin hervorbringen.

Vom 1. bis 9. August werden die Straßen der Schweiz und Frankreichs erneut zur Arena eines großen Radsportdramas – mit Rekorden, Stürzen, unerwarteten Angriffen und dem Kampf um das wichtigste gelbe Trikot im Frauenradsport.

GELBES TRIKOT AUF FRANZÖSISCH: DAS PHÄNOMEN FERRAND-PRÉVOT

Pauline Ferrand-Prévot im gelben Trikot ist mehr als nur die Führung in der Gesamtwertung. Es ist die Verkörperung eines Traums, der sich auf den kurvenreichen Serpentinen der französischen Berge materialisiert hat. Die Fahrerin, die noch vor wenigen Jahren den Mountainbike- und Cyclocross-Sport dominierte, schreibt nun ihren Namen mit goldenen Buchstaben in die Geschichte der Straßenradsport-Grand-Tours.

Ihr Stil ist nicht nur Geschwindigkeit, es ist Poesie der Bewegung. An Anstiegen scheint sie über dem Fahrrad zu schweben, jede Pedalumdrehung ist bis auf den Millimeter ausgetaktet, jeder Angriff bis auf die Sekunde berechnet. Ferrand-Prévot fährt nicht einfach – sie dirigiert das Rennen und zwingt ihre Konkurrentinnen, ihren Melodien zu folgen.

„Es ist nicht nur ein Rennen, es ist ein Kampf der Charaktere – sagt sie nach dem Zieleinlauf. – Und ich bin bereit, um jede Sekunde, um jeden Meter dieses wunderschönen französischen Bodens zu kämpfen.“

JÄGERINNEN AUF DEM PODIUM: VOLLERING UND NIEWIADOMA

Wenn Ferrand-Prévot die kühle Strategin ist, dann ist Demi Vollering ein Naturereignis auf zwei Rädern. Die niederländische Fahrerin sucht keine einfachen Wege. Ihre Angriffe erinnern an eine Lawine: Sie beginnen unerwartet, gewinnen schnell an Geschwindigkeit und reißen alles mit sich.

Vollering hat schon oft bewiesen, dass sie zu Unglaublichem fähig ist. Ihre Augen glühen vor Entschlossenheit, wenn sie auf die Gipfel blickt. Für sie sind die Bergetappen keine Prüfung, sondern eine Gelegenheit, ihre Überlegenheit zu zeigen. Und diese Gelegenheit nutzt sie maximal aus, sodass die Zuschauer in Erwartung verharren.

Katarzyna Niewiadoma ist ein anderer Typ Kämpferin. Die polnische Fahrerin ist die Verkörperung taktischer Weisheit und unglaublicher Ausdauer. Sie stürzt sich nicht beim ersten Impuls in einen Angriff. Niewiadoma wartet ab, beobachtet, analysiert. Und wenn der perfekte Moment kommt – schlägt sie mit einem gezielten Stoß zu, von dem man sich nur schwer erholt.

Ihr Kampf um das Podium ist ein Schachspiel auf höchstem Niveau. Jeder Zug ist durchdacht, jede Position wird nicht zufällig eingenommen. Niewiadoma weiß: Im Etappenrennen gewinnt nicht, wer auf einem Abschnitt am schnellsten ist, sondern wer über die gesamte Distanz am stabilsten ist.

FRANZÖSISCHES SPEKTAKEL: MAËVA PASSERAT SETZT STERNE

Und während die Giganten der Gesamtwertung ihren Krieg um Sekunden führen, betritt eine neue Heldin die Bühne – Maëva Passarat. Die Französin, die noch vor kurzem im Schatten berühmterer Landsfrauen stand, macht nun lautstark auf sich aufmerksam: mit zwei aufeinanderfolgenden Etappensiegen!

Ihre Taktik ist gleichzeitig einfach und genial: Angreifen, wo andere abwarten. Passarat hat keine Angst, allein zu sein, keine Angst, Risiken einzugehen. Sie kennt ihre Stärken und nutzt sie maximal aus.

Der erste Sieg war eine Überraschung. Der zweite – eine Bestätigung ihres Könnens. Und nun skandiert ganz Frankreich ihren Namen und hofft, dass dies nur der Anfang eines langen Weges ist.

„Wenn du durch dein eigenes Land fährst und Tausende von Menschen dir ‚Allez!‘ zurufen, gibt das Flügel – teilt Passarat ihre Emotionen. – Ich habe einfach versucht, so lange wie möglich zu fliegen.“

DIE BERGE ENTSCHEIDEN ALLES

Die bevorstehenden Etappen versprechen eine echte Hölle für die Beine und ein Paradies für die Zuschauer zu werden. Königliche Bergetappen mit Zielen auf den Gipfeln – hier werden Legenden geboren und Träume zerstört.

Jeder Pass ist eine eigene Geschichte von Schmerz und Triumph. Jede Serpentinenstraße – eine Härteprüfung. Und genau hier, auf über 2000 Metern Höhe, wo die Luft dünn ist und die Muskeln brennen, wird das Schicksal des gelben Trikots entschieden.

Ferrand-Prévot wird ihre Führung mit aller Kraft verteidigen. Vollering wird angreifen, sobald sie die geringste Schwäche einer Gegnerin spürt. Niewiadoma wird auf ihren perfekten Moment warten. Und Passarat? Passarat wird Frankreich weiterhin neue Siege schenken, denn sie hat bereits bewiesen: Nichts ist unmöglich.

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Quellen

  • La Fantasy by Tissot is now open!

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