Am 1. Juli wurde das Sechzehntelfinale der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 mit drei Partien fortgesetzt, durch die zwei weitere hochkarätige Begegnungen für die nächste Runde feststehen. England setzte sich gegen die DR Kongo durch, Belgien bezwang Senegal in einem dramatischen Spiel, und die USA ließen als Co-Gastgeber gegen Bosnien und Herzegowina nichts anbrennen.
Das erste Spiel des Tages strapazierte die Nerven der englischen Fans erheblich. England siegte zwar mit 2:1 gegen die Demokratische Republik Kongo, doch von einem lockeren Erfolg konnte keine Rede sein. Die afrikanische Auswahl agierte mutig, hielt dem Druck des Favoriten stand und bewahrte sich bis zum Schluss die Chance auf eine Sensation. Laut LiveMint war es eine Partie, in der England gegen die DR Kongo „mit dem Schrecken davonkam“, letztlich aber den Einzug ins Achtelfinale perfekt machte.
Für England war dieser Sieg weniger eine Machtdemonstration als vielmehr ein Charaktertest. In der K.-o.-Runde zählt nicht mehr die spielerische Eleganz, sondern nur noch das Überstehen schwieriger Abende, um im Turnier zu bleiben. Nun trifft das Team auf Mexiko, das sich bereits am Vortag mit 2:0 gegen Ecuador durchgesetzt hatte. Dieses Duell verspricht besondere Spannung, da das europäische Schwergewicht auf einen Gastgeber trifft, der auf massive Unterstützung von den Rängen zählen kann.
Die zweite Begegnung des Tages entwickelte sich zum absoluten Krimi. Belgien schlug Senegal mit 3:2 und sicherte sich nach einem harten Kampf das Ticket für die nächste Runde. Die senegalesische Mannschaft steckte nie auf, zeigte keinen Respekt vor dem großen Namen und forderte die Belgier bis zur letzten Sekunde. In seinem Rückblick hob ESPN hervor, dass Belgien den Sieg gegen Senegal förmlich erzwingen musste, und bezeichnete die Partie als einen der Höhepunkte des 1. Juli.
Für Belgien ist dieser Erfolg auch in psychologischer Hinsicht von großer Bedeutung. Das Team gewann nicht nur ein entscheidendes K.-o.-Spiel, sondern hielt auch dem enormen Druck eines Gegners stand, der jeden Fehler gnadenlos bestraft hätte. Die nächste Hürde wird jedoch noch höher liegen: Im Achtelfinale trifft Belgien auf die USA. Dieses Aufeinandertreffen gilt schon jetzt als einer der Leckerbissen in der unteren Tableauhälfte.
Das späte Spiel rundete den Tag mit einem Erfolg für die Gastgeber ab. Die US-Nationalmannschaft bezwang Bosnien und Herzegowina souverän mit 2:0 und zog ohne größere Probleme in die nächste Runde ein. Stadium Rant hob hervor, dass sich die Amerikaner mit diesem Sieg das Duell gegen Belgien verdienten und dabei dank einer stabilen Defensive ohne Gegentor blieben.
Für die USA war dieses Ergebnis ein wichtiges Statement. Bei der Heim-WM steht das Team unter enormer Beobachtung, wobei jeder Fehltritt schnell zur nationalen Enttäuschung hätte führen können. Doch die US-Boys agierten konzentriert sowie pragmatisch und lieferten genau das ab, was nötig war: einen Sieg, eine weiße Weste und den Einzug ins Achtelfinale.
Somit war der 1. Juli ein Tag der Favoriten, die zwar nicht immer glänzten, aber ihre Pflichtaufgaben erfüllten. England überstand eine Zitterpartie, Belgien entschied ein Drama für sich und die USA untermauerten ihre Ambitionen als Gastgeber. Damit stehen zwei weitere zugkräftige Paarungen für den Turnierbaum fest: Mexiko gegen England und USA gegen Belgien. Die Ergebnisse des 1. Juli im Überblick bestätigen die Resultate des Sechzehntelfinales: England gegen DR Kongo 2:1, Belgien gegen Senegal 3:2 und USA gegen Bosnien und Herzegowina 2:0.
Während der 29. Juni von Sensationen und Elfmeterschießen geprägt war und der 30. Juni souveräne Siege für Norwegen, Frankreich und Mexiko brachte, stand der 1. Juli im Zeichen des Überlebenskampfes und der Bestätigung der Favoritenrollen. Die K.-o.-Phase der WM 2026 nimmt weiter an Fahrt auf: Die Favoriten kommen zwar weiter, doch jedes Spiel wird zunehmend zu einer Zerreißprobe.




