In China, wo dicht besiedelte Regionen an empfindliche Ökosysteme grenzen, hat eine kürzliche Bewertung gezeigt, dass die gezielte Bewahrung entscheidender Naturräume bemerkenswerte Ergebnisse liefert. Laut dem Ministerium für Ökologie und Umwelt erhielten 8,9 % der 452 nationalen Naturschutzgebiete die Bewertungen „ausgezeichnet“ oder „gut“.
Besonders beeindruckend ist die Erholung der Populationen seltener Arten. Im Naturschutzgebiet am Mount Everest ist die Zahl der Schneeleoparden von 87 auf 106 gestiegen, und ihr Verbreitungsgebiet hat sich um fast 2.000 Quadratkilometer erweitert. In Gansu hat sich die Zahl der Schwarzhalskraniche fast verdreifacht – von 86 auf 238 Vögel.
Auch die Qualität der Ökosysteme verbessert sich. In 97,3 % der Naturschutzgebiete ist das Wasser in Flüssen und Seen sauber geblieben, und in 85 % nimmt die Biomasse an Land zu. Hunderte von Hektar Mangrovenwälder wurden in Fujian wiederhergestellt und fast 30.000 Hektar Feuchtgebiete in Jiangsu.
Ebenso wichtig ist, dass in diesen Gebieten weiterhin neue Arten entdeckt werden. Allein in einem Naturschutzgebiet in Yunnan haben Wissenschaftler 33 bisher unbekannte Organismen beschrieben. Die Gesamtzahl der Arten ist in 89,4 % der Schutzgebiete gestiegen.
Die Umweltsicherheit der Regionen wird gestärkt. Im Qinghai-Tibet-Plateau und im Raum Peking-Tianjin erhielten alle Naturschutzgebiete die höchsten Bewertungen. Im Jangtsekiang-Becken und im Nordosten des Landes sind die Werte ebenfalls nahe an ideal.
Parallel dazu werden die „roten Linien“ des Umweltschutzes bewertet: Innerhalb dieser Linien hat sich die Umweltqualität in den letzten Jahren leicht verbessert, während die Fläche stabil geblieben ist. Regelmäßige Überwachung und strenge Regeln helfen, das Gleichgewicht zwischen Entwicklung und Naturschutz zu wahren.
Wenn der Schutz systematisch und auf der Grundlage genauer Daten erfolgt, antwortet die Natur mit Wachstum und neuen Entdeckungen – es bleibt nur, diese Arbeit überall fortzusetzen.

