Ein Kätzchen, das unter Hunden aufwuchs, bellt auch drei Jahre später noch wie ein Hund

Bearbeitet von: Svitlana Velhush

Ein Kätzchen, das unter Hunden aufwuchs, gibt auch drei Jahre nach der Adoption weiterhin bellende Laute von sich statt des gewohnten Miauen. Ein Video mit diesem Verhalten, das im Netz veröffentlicht wurde, erlangte schnell Popularität und rührte Millionen Zuschauer.

In den Aufnahmen ist zu sehen, wie die inzwischen ausgewachsene Katze selbstsicher über das Sofa läuft und von Zeit zu Zeit kurze, abgehackte Laute von sich gibt, die sehr an Hundegebell erinnern. Die Besitzerin reagiert auf dieses „Bellen“, und das Tier nutzt es offensichtlich, um Aufmerksamkeit zu erregen. Das Verhalten ist erhalten geblieben, obwohl die Katze längst in einer neuen Familie ohne Hunde lebt.

Diese Nachahmung erklärt sich durch die frühe Phase der Sozialisierung: Kätzchen übernehmen ebenso wie Welpen in den ersten Lebensmonaten aktiv die Laute und Gewohnheiten ihrer Umgebung. Wächst das Junge in der Gesellschaft von Hunden auf, kann es deren Lautäußerungen übernehmen und sie als Hauptform der Kommunikation nutzen. Ähnliche Fälle sind in Beobachtungen von Tieren beschrieben, die in gemischten Familien aufgewachsen sind.

Für die Besitzer ist das nicht nur eine lustige Besonderheit, sondern auch eine Erinnerung daran, wie stark die Umgebung die Herausbildung des Charakters eines Haustiers prägt. Viele bemerken, dass eine solche Katze sich mit Hunden hervorragend versteht und sich in ihrer Gesellschaft wohlfühlt, obwohl sie von Natur aus eine Katze bleibt.

Die Geschichte zeigt, wie formbar die Psyche von Haustieren ist und wie frühe Eindrücke das Verhalten noch Jahre später beeinflussen können. Solche Videos helfen besser zu verstehen, dass unsere Haustiere nicht bloß Instinkte sind, sondern Wesen, die „fremde“ Gewohnheiten übernehmen und bewahren können.

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Quellen

  • When they adopted this cat, he had spent the first months of his life as a kitten in a house full of dogs

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