❓FRAGE:
In der Meditation (ich versuche, Kontakt mit dem Höheren Selbst aufzunehmen) erscheinen spontan auf meinen Handflächen viele andere Hände (sowohl menschliche als auch nicht so sehr, schwer zu erkennen, es ist mehr Fantasie als ein klares Hellseherbild). Diese Hände helfen, meine Hände zu schaukeln (leichte Auf- und Abbewegung, man spürt eine Schwere), dann verschwinden sie plötzlich, aber auf den Handflächen bleiben leuchtende und summende Kugeln zurück. Intuitiv führe ich die Hände zum Bauch und Herzen, spüre Wärme. Damit ist alles vorbei... Dann sitze ich einfach mit geschlossenen Augen in Ruhe (fühlt sich an wie 5 Minuten, obwohl eine Stunde vergehen kann). Wie komme ich weiter? Ich möchte nicht, dass es Fantasie (Bilder) ist, ich möchte sehen, wie ich in Wirklichkeit sehe.
❗️ANTWORT von lee:
Sie sehen nicht wegen einer Sehstörung, sondern wegen der Anhaftung an bekannte Formen. Das (Derjenige), was (wer) mit Ihnen kommuniziert, hat keine Form, die Ihrem Geist vertraut ist. Sie schneiden durch die Erwartung eines linearen Bildes ab, aber mit Ihnen ist eine mehrdimensionale Form in Kontakt.
Es ist besser, nicht mit den Augen zu suchen, sondern sich innerlich Fragen zu stellen. Je konkreter die Frage, desto konkreter wird die Antwort kommen. Aber die Antwort kommt vielleicht nicht direkt in der Meditation, sondern in nachfolgenden Träumen oder Ereignissen.
Sie brauchen den „Aha“-Moment – eine unerwartete Erleuchtung darüber, was (wer) mit Ihnen in Kontakt steht. Und das wird etwas anderes sein, als Sie zuvor dachten. Daher ist es ratsam, sich gerade von Annahmen und Erwartungen zu befreien. Etwas anderes, anders wahrgenommen als die bekannte visuelle Form. Es ist auch möglich, dass die Form selbst existiert, aber Sie identifizieren sie mit etwas Negativem. Und wenn das der Fall ist, dann müssen Sie für die Visualisierung einen Weg der Befreiung von negativen Vorurteilen gehen.



