Die FDA hat der generativen KI-Modell Cognita CXR den Status eines Breakthrough-Device verliehen. Dies ist das erste generative Modell in der Radiologie, das diese Bezeichnung erhalten hat.
Das Modell wurde von Cognita entwickelt, einer KI-Abteilung von Mosaic Clinical Technologies, die zu Radiology Partners gehört. Cognita CXR ist ein Vision-Language-Modell, das Röntgenaufnahmen des Brustkorbs analysiert und einen vorläufigen Bericht erstellt, der anschließend von einem Radiologen überprüft und finalisiert wird.
Nach vorläufigen internen klinischen Daten erhöht die Verwendung des Modells die Effizienz der Bildinterpretation um 18 Prozent. Zudem wurde eine verbesserte Erkennung verschiedener Befunde um 16 bis 65 Prozent festgestellt.
„Wir glauben, dass dies ein wichtiger Schritt zur Integration von KI in den radiologischen Alltag ist, der es Ärzten ermöglicht, ihr volles Potenzial auszuschöpfen und den Zugang zu hochwertiger Bildgebung weltweit zu erweitern“, sagte Dr. Nina Kottler, Chief Medical Officer für KI bei Mosaic Clinical Technologies.
Der Status als Breakthrough-Device beschleunigt die Interaktion mit der FDA und zielt darauf ab, Probleme mit der diagnostischen Kapazität zu lösen. Wie wird sich dies auf die tatsächliche Arbeitsbelastung von Radiologen in Kliniken auswirken?
Das Modell wird in bestehende Arbeitsabläufe integriert: Radiologen erhalten eine umfassende vorläufige Bewertung und können sich auf die endgültige Interpretation konzentrieren. Das Unternehmen betont, dass dies eines der ersten derartigen Instrumente ist, das die Anerkennung der Regulierungsbehörde erhalten hat.
