Trumps Verwaltung hat beim Ersten Berufungsgericht beantragt, die vorübergehende Blockade zentraler Bestimmungen der endgültigen USPS-Regel zu Briefwahlunterlagen auszusetzen.
The Trump administration is asking a federal appeals court to revive new USPS rules for mailed ballots after a judge blocked them, warning the requirements could disrupt state election preparations ahead of November. buff.ly/gkgDfMP
Der Antrag wurde am 31. August 2026 eingereicht, wenige Stunden nachdem die Bezirksrichterin Indira Talwani sich geweigert hatte, ihre eigene 14-tägige Verfügung aufzuheben.
Das Justizministerium argumentiert, dass die Anordnung der Richterin trotz der Bezeichnung als vorübergehende Verfügung im Wesentlichen eine einstweilige Verfügung sei und sofort angefochten werden könne.
Die USPS-Regel führt verbindliche Umschlagstandards für Wahlunterlagen, Anforderungen an die Portalregistrierung und Datenüberprüfung ein. Richterin Talwani hatte ihre Anwendung auf Wahlen bis zum 3. November zuvor blockiert, da sie befand, dass der Postdienst seine Befugnisse überschritten habe.
In der Berufung betont das Justizministerium: Die Regel betreffe lediglich die Regulierung der Post und greife nicht in die Bestimmung der Wähler, den Inhalt der Stimmzettel oder die Stimmenauszählung ein.
Die Verwaltung warnt, dass ohne Aussetzung der Blockade die Bundesstaaten bereits in den kommenden Tagen mit dem Versand von Wahlunterlagen beginnen würden – North Carolina ab dem 4. September, Alabama ab dem 9. September.
Wenn das Berufungsgericht nicht schnell eingreift, könnte die Bearbeitung des Falls zu spät kommen und den Versandprozess von Wahlunterlagen in mehreren Bundesstaaten beeinträchtigen.
Wie genau wird das Gericht die Argumente der Parteien zum Machtgleichgewicht zwischen Bundesbehörde und Bundesstaaten bewerten?
Während die Parteien auf die Entscheidung des Ersten Gerichtsbezirks warten, bleibt die vorübergehende Verfügung in Kraft.

