Frauen-Profibaseball kehrt in die USA zurück

Bearbeitet von: Svitlana Velhush

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Zum ersten Mal seit 1954 – und unter dem Applaus einer 95-jährigen Legende – ist der professionelle Frauen-Baseball in die USA zurückgekehrt.

Im Jahr 2026 schloss sich der Kreis der Geschichte. Der professionelle Frauen-Baseball ist offiziell in die Vereinigten Staaten zurückgekehrt – zum ersten Mal seit 72 Jahren.

Die neue Liga (Women’s Professional Baseball League) eröffnete die Saison, und dieser Moment ging nicht nur in die Sportgeschichte, sondern auch in das kollektive Gedächtnis ein. Bei der Eröffnungszeremonie saß Maybelle Blair, eine 95-jährige Veteranin, die selbst in den 1940er und 1950er Jahren in der legendären All-American Girls Professional Baseball League gespielt hatte, im Rollstuhl.

Sie blickte auf das Feld, wo Frauen in Uniform, mit Schlägern in den Händen und mit derselben Leidenschaft wie sie einst wieder spielten. Der Saal applaudierte stehend. Viele weinten.

Dies ist nicht nur die Rückkehr einer Liga. Es ist die Rückkehr eines Traumes, der jahrzehntelang beiseitegeschoben wurde. Nach 1954 verschwand der professionelle Frauen-Baseball in den USA faktisch. Es blieben nur Amateurteams, Schul- und Universitätsmannschaften. Doch nun gibt es eine vollwertige professionelle Struktur, Verträge, Übertragungen und eine richtige Saison.

Maybelle Blair wurde zu einer lebenden Brücke zwischen zwei Epochen. Sie war nicht nur anwesend – sie segnete eine neue Generation. Ihr Lächeln bei der Eröffnung wurde zu einem der berührendsten Bilder des Jahres.

Der Frauen-Baseball ist zurück. Und das auf eindrucksvolle Weise.

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