„Ich habe nicht nur gefühlt. Ich habe geholfen“ – Fans stören Tennisspieler wegen Wetten

Bearbeitet von: Svitlana Velhush

„Ich habe nicht nur gefühlt. Ich habe geholfen“ – Fans stören Tennisspieler wegen Wetten-1
Ich habe auf Tennis gesetzt – und beschlossen, die Wette selbst zu unterstützen: Die Fans begannen, den Spielern zugunsten des Sieges in die Quere zu kommen.

Tennis galt immer als Sport für ein wohlerzogenes Publikum.

Stille vor dem Aufschlag.
Respekt vor den Spielern.
Applaus nach einem schönen Ballwechsel.

Aber einige Zuschauer entschieden, dass das alles zu langweilig sei.

Bei Turnieren begann man Leute zu bemerken, die absichtlich schreien, pfeifen oder seltsame Geräusche direkt im Moment des Schlags des Spielers machen.

Der Grund war in seiner Frechheit wunderbar: Wetten.

Eine Person setzt Geld zum Beispiel auf einen Doppelfehler oder einen verlorenen Ballwechsel – und sitzt dann auf der Tribüne und denkt:

„Warum schaue ich nur zu? Ich kann auch einen Beitrag leisten.“

Und im entscheidenden Moment:

– AAAAAA!

Der Spieler verfehlt den Ball.

Irgendwo auf der Tribüne freut sich eine Person ganz leise über ihre „analytische Strategie“.

Das ist eine neue Stufe von Sportwetten:

erst Geld gesetzt – dann versucht, persönlich das Ergebnis zu beeinflussen.

Fast so, als würde man Aktien eines Unternehmens kaufen und dann zu den Konkurrenten gehen und ihnen den Strom abdrehen.

Die Organisatoren von Tennisturnieren finden ein solches Verhalten natürlich überhaupt nicht lustig. Ein absichtliches Eingreifen ins Spiel kann dazu führen, dass der Zuschauer vom Stadion verwiesen wird.

Aber die Situation selbst klingt völlig absurd.

Früher konnte ein Fan sagen:

— Ich habe gespürt, dass er dieses Spiel verlieren würde.

Jetzt offenbar:

— Ich habe nicht nur gespürt. Ich habe geholfen. 🙈🎾

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Quellen

  • US Open tennis

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