MiCA: Wie europäische Banken die Kontrolle über Stablecoins übernehmen

Bearbeitet von: Yuliya Shumai

🔴EXCLUSIVE @block_stories@ODDO_BHF becomes the first European bank to integrate its stablecoin reserves into its fractional-reserve system👇 As @paddi_hansen pointed out last week 👉 while the MiCA regulation requires electronic money institutions such as Circle or Paxos to

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Patrick Hansen
Patrick Hansen
@paddi_hansen

Will we ever see a BBSBS - a bank balance sheet-backed stablecoin - in the EU? 🤔 I had to come up with a new stablecoin acronym and I hope it sticks🤣 One under-discussed aspect of MiCA: bank-issued stablecoins in the EU don’t necessarily need full reserve backing. Banks can

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In Europa landen Stablecoins, die eigentlich als Brücke zwischen Fiat-Währungen und Krypto fungieren sollten, immer häufiger in den Händen von Banken. Die MiCA-Regulierung, die eigentlich für Ordnung sorgen soll, öffnet ihnen faktisch die Tür zur Kontrolle über den Zugang zu diesen Vermögenswerten.

MiCA verpflichtet die Emittenten von Stablecoins zur Lizenzierung und zur strikten Einhaltung regulatorischer Standards. In der Praxis bedeutet dies, dass nur große Akteure mit einer entsprechenden Bankeninfrastruktur die Anforderungen an Reserven, Audits und Kundenschutz effizient erfüllen können. Nicht-bankgebundene Projekte geraten dadurch ins Hintertreffen.

Dass Banken diesen Vorteil genießen, ist kein Zufall. Sie verfügen bereits über etablierte Compliance-Systeme, enge Verbindungen zu Zentralbanken und langjährige Erfahrung im Umgang mit Fiat-Währungen. MiCA stärkt im Grunde ihre Rolle als Vermittler: Der Zugang zu regulierten Stablecoins für Privatnutzer und Unternehmen wird künftig über Bankkanäle oder entsprechende Partnerschaften erfolgen.

Dies verschiebt das Machtgefüge. Was ursprünglich als Instrument für finanzielle Inklusion und Wettbewerb gedacht war, droht nun zu einer weiteren Kontrollinstanz zu werden. Europäische Nutzer könnten bald vor einer eingeschränkten Auswahl stehen – mit Zugriff nur auf jene Stablecoins, die von Banken genehmigt oder unter deren Beteiligung herausgegeben wurden.

Stellen Sie sich eine Wasserleitung vor: Das Wasser fließt zwar, aber die Hähne und Zähler gehören einem einzigen Unternehmen. Ähnlich verhält es sich hier: Stablecoins fungieren als digitale Währung, während der Zugang zu ihnen unter der Aufsicht traditioneller Institutionen steht. Kryptowährungen werden dadurch nicht verboten, aber sie werden berechenbarer und kontrollierbarer.

Für die Europäer bedeutet dies, dass die Gewohnheit, Stablecoins in dezentralen Wallets zu halten, künftig zusätzliche Verifizierungsschritte oder Bankpartnerschaften erfordern könnte. Langfristig führt dies zu einer schrittweisen Annäherung des Kryptomarktes an das traditionelle Finanzsystem.

Letztlich reguliert MiCA nicht nur, sondern verteilt den Einfluss neu: Die Banken rücken in eine Position, in der sie maßgeblich mitbestimmen, wie und von wem Stablecoins in Europa genutzt werden.

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Quellen

  • How MiCA brings banks closer to controlling Europe’s stablecoin access

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