Die Leichtathletik-Europameisterschaften in Birmingham bescheren weiterhin aufregende Momente. Am 14. August erlebten die Zuschauer gleich mehrere beeindruckende Finals, Meisterschaftsrekorde und eine wichtige Medaille für die Ukraine.
Eines der Hauptattraktionen des Abends war das Finale der Frauen über 800 Meter. Den Sieg holte die Schweizerin Audrey Werro, die die Distanz in 1:54,81 absolvierte und einen neuen Europameisterschaftsrekord aufstellte. In einem spannenden Wettkampf lag sie nur zwei Zehntelsekunden vor der Britin Keely Hodgkinson. Die Bronzemedaille ging an die Niederländerin Femke Broeders-Bol.
Ein weiterer Meisterschaftsrekord wurde im Männerfinale über 400 Meter Hürden aufgestellt. Der Norweger Karsten Warholm bestätigte einmal mehr seinen Status als einer der stärksten Hürdenläufer der Welt, indem er in 46,63 Sekunden ins Ziel kam. Dieser Sieg bescherte ihm bereits seinen vierten Europameistertitel in Folge in dieser Disziplin.
Für die ukrainischen Fans war der Auftritt von Oleh Doroshchuk im Hochsprung das Hauptereignis des Tages. Der Ukrainer gewann die Silbermedaille und fügte damit eine weitere Auszeichnung zur Sammlung des Nationalteams hinzu. Gold sicherte sich der berühmte Italiener Gianmarco Tamberi, der zum dritten Mal in Folge Europameister wurde. Bronze ging ebenfalls an Italien – sie wurde von Matteo Sioli gewonnen.
Im 10.000-Meter-Lauf der Frauen feierte die Italienerin Nadia Battocletti den Sieg. Sie kam mit einer Zeit von 31:41,17 ins Ziel und konnte ihren europäischen Titel verteidigen. Zweite wurde die Niederländerin Maureen Koster, und Dritte die Belgierin Jana Van Lent.
Nicht weniger spannend war der Wettkampf im Diskuswurf der Frauen. Europameisterin wurde die niederländische Athletin Jorinde van Klinken, die den Diskus auf 67,67 Meter warf. Die Silbermedaille gewann Shanice Craft, und Bronze ging an Vanessa Kamga.
Im Finale der Männer über 200 Meter belegte der Deutsche Owen Ansah den ersten Platz. Er blieb unter 20 Sekunden und erzielte eine Zeit von 19,95. Silber ging an den Briten Zharnel Hughes, Bronze an den Italiener Eseosa Desalu.

