In Indien hat man begonnen, Gold zu essen – buchstäblich

Bearbeitet von: Svitlana Velhush

In Indien hat man begonnen, Gold zu essen – buchstäblich-1

In der indischen Stadt Nashik hat man entschieden, dass gewöhnliche Festtags-Süßigkeiten doch etwas zu bescheiden sind. 🍬

Zum Ganesh Chaturthi hat das Geschäft Sagar Sweets erneut seine berühmten goldenen Modak präsentiert – traditionelle Süßigkeiten, überzogen mit echtem essbarem Gold.

Der Preis ist entsprechend:

₹27 000 pro Kilogramm.

Das heißt, der Satz:

„Ich habe heute mein ganzes Geld gegessen“

kann nicht mehr nur eine Metapher sein, sondern eine genaue Beschreibung des Mittagessens.

Der Modak selbst ist eine der wichtigsten Festtags-Süßigkeiten zu Ehren Ganeshas. Normalerweise stecken Kokos, Jaggery, Gewürze und ein zarter Teig darin.

Doch bei Sagar Sweets hat man sich gedacht:

– Was fehlt dem Dessert denn noch?

Offensichtlich.

24-karätiges Gold.

Und so verwandelt sich eine gewöhnliche Süßigkeit in ein Produkt, bei dem man zunächst nicht weiß, was man damit anfangen soll:

essen,

fotografieren,

oder in ein Bankschließfach zu legen.

Das Komischste daran ist, dass die goldenen Modak hier schon seit Jahren hergestellt werden.

Im Jahr 2021 kostete ein Kilogramm etwa ₹12 000.

Im vergangenen Jahr waren es bereits ₹20 000.

Jetzt sind es ₹27 000.

Das heißt, das Dessert zeigt eine solche Dynamik, dass man es bald nicht mehr zum Tee kaufen wird, sondern für das Anlageportfolio.

Stellen Sie sich ein Gespräch im Laden vor:

— Ich hätte bitte zwei Modak.

— Zum Mitnehmen?

— Nein, buchen Sie es als Vermögenswert.

Und überhaupt ist das wohl die ideale Festtags-Süßigkeit.

Denn danach kann man gleichzeitig sagen:

„Ich habe mir etwas gegönnt“

und

„Ich habe mein Kapital ein wenig diversifiziert“. 😄

Und das Wichtigste — endlich gibt es ein Essen, nach dem der Ausdruck „goldener Geschmack“ keine Werbung mehr ist.

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Quellen

  • Nashik Sweet Shop's Golden Modak Is Back, Costing More Than Double Its 2021 Price

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