China erzielt historischen Durchbruch beim Schutz von Wildtieren und Pflanzen

Bearbeitet von: Svitlana Velhush

China hat einen bedeutenden Erfolg bei der Erhaltung der Artenvielfalt bekannt gegeben: 789 wichtige Lebensräume für terrestrische Wildtiere umfassen nun 82,36% der Arten, die in der nationalen Liste der besonders geschützten Arten aufgeführt sind.

Diese Zahl ist das Ergebnis systematischer Arbeit in den letzten Jahren. Der Staat hat die Listen geschützter Tiere und Pflanzen aktualisiert und 988 Tierarten (Klassen) und etwa 1200 Pflanzenarten aufgenommen. Zusätzlich wurden 1924 Arten terrestrischer Tiere von wichtiger ökologischer, wissenschaftlicher und sozialer Bedeutung unter Schutz gestellt.

Besonderes Augenmerk wurde auf die Lebensräume gelegt. Die erste Liste von 789 wichtigsten Gebieten, in denen sich Populationen seltener Arten konzentrieren, wurde veröffentlicht. Parallel dazu wurden Pläne zum Schutz von Vogelzugrouten entwickelt: 1140 wichtige Brut-, Überwinterungs- und Rastgebiete sowie 821 kritische Punkte auf Migrationskorridoren wurden identifiziert.

Die Ergebnisse sind bereits am Beispiel der am stärksten gefährdeten Arten sichtbar. Die Zahlen von Amur-Tigern und Leoparden in freier Wildbahn sind gestiegen, die Population der Hainan-Gibbons hat 7 Gruppen und 44 Individuen erreicht, und die der Weißkopfkraniche über 7000 Vögel. Besonders bezeichnend ist die Geschichte des Sichuannachtrebels: Von sieben verbliebenen Exemplaren vor 45 Jahren ist die Population heute auf Tausende angewachsen.

Der Naturschutz beschränkt sich hier nicht auf Reservate. Die Behörden kombinieren die Wiederherstellung von Lebensräumen, Monitoring, Rettung und Wiedereinführung von Tieren mit wissenschaftlichen Forschungen. In Großstädten wie Shenzhen werden moderne Technologien eingesetzt – von künstlicher Intelligenz bis hin zu einer „freundlichen“ Architektur, die Vogelkollisionen mit Glas reduziert.

Interessanterweise bringt der Artenschutz auch wirtschaftliche Vorteile. Im Kreis Yangxian in der Provinz Shaanxi, wo sich die Hauptpopulation des Sichuannachtrebels konzentriert, wurde ein Ökotourismus-Cluster geschaffen. Im Jahr 2025 überstiegen die Einnahmen aus Tourismus und verbundenen Branchen 44 Milliarden Yuan, und der Kreis selbst wurde zu einer der am schnellsten wachsenden Tourismusregionen Chinas.

Die Erfahrung zeigt, dass ein durchdachtes System zum Schutz von Lebensräumen und umfassende Maßnahmen nicht nur das Aussterben von Arten stoppen können, sondern auch deren Erhaltung zu einem Motor für die nachhaltige Entwicklung von Regionen machen können.

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Quellen

  • 中国野生动植物保护实现历史性跨越

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