Staatliche Förderung im Visier des Krypto-Minings: Warum Subventionen nicht immer dort ankommen, wo sie sollen

Bearbeitet von: Yuliya Shumai

Правительство Липецкой области через арбитражный суд лишило государственной поддержки компанию «Хэш Мейкер», которая добывала криптовалюту в местной особой экономической зоне. Суд постановил расторгнуть соглашение о деятельности компании в ОЭЗ и взыскать штраф 159 млн рублей за

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In der Region Lipezk hat ein Schiedsgericht das Abkommen mit dem Unternehmen „Hash Maker“, einem Ansässigen der Sonderwirtschaftszone, aufgekündigt und die Firma zur Zahlung von über 159 Millionen Rubel verurteilt. Formell geschah dies aufgrund der Nichterfüllung von Investitionsverpflichtungen. Tatsächlich lag der Grund darin, dass das Unternehmen statt des zugesagten Rechenzentrums und der Softwareentwicklung Krypto-Mining betrieb.

Den Status als Bewohner der Sonderwirtschaftszone erhielt das Unternehmen bereits im Jahr 2021. Gemäß der Vereinbarung sollte die Firma 4,6 Milliarden Rubel in die Entwicklung von Software, Datenbanken und Informationssystemen investieren sowie ein Rechenzentrum errichten. In der Realität beliefen sich die Investitionen auf lediglich 835 Millionen Rubel, der Bau wurde nie begonnen, und die gesamte Ausrüstung diente ausschließlich der Erzeugung von Hashrates. Das Gericht stellte fest, dass der Geschäftsplan nicht umgesetzt wurde und die tatsächliche Tätigkeit nicht den Angaben entsprach.

Die Geldstrafe wurde zunächst auf 5 % der nicht getätigten Investitionen festgesetzt, später jedoch korrigiert: 5 Millionen Rubel entfielen direkt auf den Verstoß, während 154 Millionen Rubel auf Mehrwertsteuerschulden zurückzuführen waren, die durch die Inanspruchnahme von Zollvergünstigungen entstanden sind. Gleichzeitig informierte das Unternehmen die Behörden im Dezember 2024 eigenständig über seine Aufnahme in das Register für Miner. Obwohl Mining in der Region Lipezk derzeit noch nicht verboten ist, diskutieren die Bundesbehörden bereits über Einschränkungen in 19 Regionen des zentralen Stromnetzes.

Die Situation offenbart einen klassischen Anreizkonflikt. Der Staat gewährt Vergünstigungen in der Erwartung langfristiger Technologieprojekte und Arbeitsplätze. Der Markt findet hingegen schnell profitablere Anwendungen – in diesem Fall das Mining von Kryptowährungen, das zwar dieselben Server und denselben Strom benötigt, aber sofortige Erträge liefert. Das Unternehmen nutzte die Subvention im Grunde als kostengünstige Ressource für ein völlig anderes Geschäftsmodell.

Solche Vorfälle ereignen sich nicht zum ersten Mal: Innovationsförderungen werden häufig zweckentfremdet und als Instrument für spekulative oder energieintensive Aktivitäten genutzt. Bei einer Überprüfung stellt sich dann oft heraus, dass die offiziellen Berichte nicht mit der tatsächlichen Tätigkeit übereinstimmen. Letztendlich schadet dies sowohl dem Staatshaushalt als auch dem Ruf der staatlichen Förderung an sich.

Für Unternehmer ist die Lehre daraus simpel: Subventionen sind kein geschenktes Geld, sondern ein Vertrag mit strengen Auflagen und anschließender Kontrolle. Jede Abweichung vom ursprünglichen Plan kann nicht nur zum Verlust der Vergünstigungen führen, sondern auch hohe Geldstrafen nach sich ziehen, die dann aus den bereits erzielten Gewinnen zurückgezahlt werden müssen.

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Quellen

  • Российскую компанию лишили господдержки и оштрафовали из-за майнинга

  • Компания из липецкой ОЭЗ майнила криптовалюту вместо обещанных инвестиций

  • Суд расторг соглашение с резидентом ОЭЗ «Липецк» «Хэш Мейкер» и взыскал 159 млн рублей штрафа

  • Суд взыскал 159 миллионов с резидента ОЭЗ

  • Россия может запретить майнинг в 19 регионах центра

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