SWIFT und Blockchain: Wie Banken den 24/7-Zahlungsverkehr unter Kontrolle bringen

Bearbeitet von: Yuliya Shumai

🚨BREAKING: SWIFT confirms 17 banks are now preparing to pilot CRYPTO-style cross-border payments. The pilots will use tokenized deposits on Swift’s new blockchain ledger, allowing banks to move funds 24/7. Banks include: 1. ANZ 2. BNP Paribas 3. BNY 4. Citi 5. DBS 6. First

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🚨HUGE: SWIFT confirms over 50 major banks will implement CRYPTO rails for cross-border payments. Bank of America, JP Morgan, Deutsche Bank, Bank of China and SBI are among the banks backing the initiative, with over 25 set to begin processing payments by June. Swift handles

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Im digitalen Zeitalter bewegen sich Gelder im Inland in Lichtgeschwindigkeit, bleiben beim Überschreiten von Grenzen jedoch oft tagelang hängen. Nun führt SWIFT, das etablierte Netzwerk für den Interbanken-Nachrichtenaustausch, ein eigenes Blockchain-Register ein, um grenzüberschreitende Überweisungen rund um die Uhr zu ermöglichen. An dem Pilotprojekt beteiligen sich 17 Großbanken, darunter Citi, HSBC und UBS.

Laut einer Pressemitteilung von SWIFT vom 9. Juli 2026 wird die neue Blockchain-basierte Plattform die Nutzung tokenisierter Einlagen für Echtzeit-Abrechnungen erlauben. Banken aus sechs Kontinenten bereiten bereits Live-Transaktionen vor. Dabei handelt es sich nicht um einen Ersatz für das herkömmliche System, sondern um eine Ergänzung: Das Register ermöglicht eine synchronisierte Ansicht von Verpflichtungen und einen Betrieb im 24/7-Modus.

Hinter diesem Schritt stehen klare Eigeninteressen. Die Großbanken wollen die Kontrolle über die Kapitalströme behalten und diese nicht dezentralen Krypto-Netzwerken überlassen. Tokenisierte Einlagen sind im Grunde digitale Versionen gewöhnlicher Kontoguthaben, die jedoch auf einem Distributed Ledger geführt werden. Sie erlauben es, Zahlungen zu beschleunigen, Risiken zu senken und dabei im regulierten Bereich zu bleiben. Für die Kunden könnte dies besser kalkulierbare Gebühren und höhere Geschwindigkeit bedeuten, ohne jedoch die Preise radikal zu senken.

Stellen Sie sich eine herkömmliche Banküberweisung wie einen Zug vor, der nach Fahrplan fährt und oft wegen Umstiegen Verspätung hat. Das neue SWIFT-System gleicht dem Bau von Hochgeschwindigkeitsstrecken, auf denen Züge ununterbrochen verkehren, während die Fahrkarten und Regeln weiterhin bei denselben Betreibern liegen. Die Banken erhalten damit ein Werkzeug, um mit Stablecoins und CBDCs zu konkurrieren, ohne ihre Rolle als Vermittler zu verlieren.

Berichten von CoinDesk und Ledger Insights zufolge umfasst der Pilot Institutionen wie BNP Paribas, BNY und Wells Fargo. HSBC hat ihren Dienst für tokenisierte Einlagen bereits angebunden. Dies verdeutlicht, wie ernst die traditionellen Akteure die Technologie nehmen: Sie testen sie nicht nur, sondern integrieren sie fest in ihre Infrastruktur.

Langfristig könnten solche Veränderungen das globale Finanzwesen effizienter gestalten, dabei aber seinen zentralisierten Charakter bewahren. Geld wird schneller fließen, doch seine Bewegung wird weiterhin von einer Handvoll großer Institute bestimmt. Für den Durchschnittsbürger bedeutet dies weniger Verzögerungen bei Auslandsüberweisungen, aber auch weniger Illusionen über eine vollständige Dezentralisierung der Finanzwelt.

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Quellen

  • SWIFT, the messaging backbone connecting 11,500 banks worldwide, launched a blockchain ledger on July 9 with 17 major banks including Citi, HSBC, and UBS.

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