Fünf Stunden Verspätung, ein Hund und ein ganzer Weihnachtsfilm 🎄🎥

Bearbeitet von: Svitlana Velhush

Fünf Stunden Verspätung, ein Hund und ein ganzer Weihnachtsfilm 🎄🎥-1

🎬 Der Hund Onyx fand dank fünf Stunden Verspätung eine Familie – und wird nun zum Star eines Weihnachtsfilms

Die Geschichte von Onyx klingt, als hätte sie ein Drehbuchautor eines Weihnachtsfilms im Voraus geschrieben.

Seine künftige Herrin April Floyd wagte nach dem Tod ihres Hundes lange nicht, sich ein neues Haustier zuzulegen. Doch eines Morgens sagte sie zu ihrem Mann, warum auch immer: „Ich rieche einen Welpen“ – obwohl weit und breit kein Welpe war.

Später gerieten die Eheleute zufällig auf ein Hundefestival und beschlossen dann ganz spontan, im Tierheim vorbeizufahren.

Und genau dort passte alles buchstäblich auf die Minute.

Die frühere Familie von Onyx sollte zur Humane Society kommen um neun Uhr morgens, doch wegen mehrerer Verzögerungen traf sie erst gegen zwei Uhr nachmittags ein.

Zur selben Zeit befanden sich April und ihr Mann Eddie auf dem Parkplatz und sahen, wie die Familie einen Hund brachte, der ein neues Zuhause suchte.

Und dann zeigte sich noch eine weitere Übereinstimmung: Onyx war ein Goldendoodle – genau so einen Hund, hatte April einst gesagt, könnte sie sich zulegen.

Onyx sprang fast augenblicklich in ihre Arme.

Später beschrieb April diese Geschichte sehr treffend: Die früheren Besitzer kamen fünf Stunden zu spät zu einer Verabredung, waren aber genau rechtzeitig zu einer anderen.

Mit der Zeit wurde Onyx für sie mehr als nur ein Haustier. Er wurde als Assistenzhund ausgebildet und blieb in sehr schwierigen Phasen ihres Lebens an der Seite seiner Herrin.

Und nun hat diese Geschichte ein fast perfektes filmisches Finale bekommen.

Onyx wird zum wichtigsten vierbeinigen Helden eines familiären Weihnachtsfilms Wishbone Christmas, den April selbst schreibt und produziert und bei dem Eddie Regie führt.

Der Handlung zufolge bleibt der Hund während der Weihnachtslieferungen des Weihnachtsmanns versehentlich allein zurück und begibt sich auf eine Reise nach Hause. Der Film wird von Familie, Verlust, Zugehörigkeit und einer zweiten Chance handeln.

Das heißt, einst fand Onyx ganz zufällig sein Zuhause.

Und nun wird er einen Hund spielen, der nun schon im Kino den Weg nach Hause sucht.

Hätte man sich eine solche Geschichte eigens für einen Weihnachtsfilm ausgedacht, würden wir sicher sagen:

„Also gut, jetzt bemühen sich die Drehbuchautoren zu sehr, Tränen hervorzurufen.“

Doch nein.

Diesmal hat das Leben selbst das Drehbuch zuerst geschrieben.

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Quellen

  • They Almost Never Met Onyx. Now He’s at the Center of a Christmas Movie.

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