Am 27. August 2026 gab die Weltgesundheitsorganisation die Erneuerung ihres Wissenschaftlichen Beirats bekannt. Ihm gehören nun 21 führende Wissenschaftler und Experten aus verschiedenen Disziplinen, Regionen und Generationen an.
Der Beirat vereint Fachleute aus den Bereichen öffentliche Gesundheit, Epidemiologie, biomedizinische Forschung, Gesundheitssysteme, Altern, Ingenieurwesen, Präzisionsmedizin und neue Technologien. Ihm gehören Vertreter aller WHO-Regionen sowie zwei junge Mitglieder an.
„Das Tempo wissenschaftlicher Entdeckungen beschleunigt sich mit außergewöhnlicher Geschwindigkeit – von künstlicher Intelligenz und Biotechnologie bis hin zu Errungenschaften wie Genom-Editierung, synthetischer Biologie und Robotik sowie neuen Ansätzen zur Prävention, Diagnose und Behandlung von Krankheiten“, erklärte WHO-Generaldirektor Dr. Tedros Adhanom Ghebreyesus.
Die erneuerte Zusammensetzung spiegelt das Engagement der Organisation für wissenschaftliche Exzellenz, geografische Vielfalt, Geschlechtergleichgewicht und die Einbeziehung der Jugend wider. Die beiden jungen Vertreter, die über den Jugendrat der WHO ausgewählt wurden, werden frische Perspektiven in die wissenschaftliche Entwicklung einbringen, die die Zukunft der globalen Gesundheit prägen wird.
Der Wissenschaftliche Beirat dient als wichtigstes externes Beratungsgremium der WHO zu prioritären wissenschaftlichen Fragen, neuen Technologien und bahnbrechenden Innovationen. Er gibt unabhängige strategische Empfehlungen, unterstützt die strategische Vorausschau und trägt dazu bei, das Vertrauen in die Wissenschaft und evidenzbasierte Entscheidungen zu stärken.
Die WHO hat den Wissenschaftlichen Beirat und die Wissenschaftsabteilung im Rahmen einer Transformationsinitiative eingerichtet, um besser auf den schnellen Fortschritt der Wissenschaft reagieren zu können. Wie werden diese Schritte der Organisation helfen, in den kommenden Jahrzehnten an der Spitze wissenschaftlicher Errungenschaften zu bleiben?
Die Mitglieder des Beirats arbeiten in persönlicher Eigenschaft und werden zu wissenschaftlichen Möglichkeiten und Herausforderungen beraten, die die Gesundheit der Menschen weltweit beeinflussen.
