Kampf-Experiment: Tsarukyan bereitet sich auf Duell mit Covington vor

Autor: Svitlana Velhush

Arman Tsarukyan nannte Colby

Am 18. Juli findet in Milwaukee nicht einfach nur ein Kampf statt. Es wird ein Experiment.

Ein Experiment über die Frage:

  • Kann ein MMA-Kämpfer im reinen Ringen auf Eliteniveau mithalten?
  • Kann ein Ringer mit Universitäts-Hintergrund über einen Allrounder dominieren?
  • Kann ein neues Showformat sein Publikum finden?

Tsarukyan vs. Covington ist kein „Ersatz“ für MMA. Es ist eine Ergänzung. Eine Gelegenheit, die Athleten in ihrem ureigenen Element zu erleben. Ohne Handschuhe. Ohne Käfig. Nur die Matte, Trikots und der Wille zum Sieg.

Und während die einen noch debattieren, ob dies „rechtens“ sei, kaufen die anderen bereits ihre Tickets. Denn im Sport wie im Leben muss man manchmal die Komfortzone verlassen, um zu verstehen, wozu man wirklich fähig ist.

18. Juli. Milwaukee. Nur Ringen. Nur Hardcore. Nur der Sieg.


Bonusfakt für Fans: Falls Tsarukyan gewinnt, wäre es das erste Mal, dass ein im Leichtgewicht startender MMA-Kämpfer einen ehemaligen UFC-Champion in einem professionellen Freistil-Ringerturnier im Weltergewicht besiegt. Falls Covington gewinnt, festigt er seinen Status als „unbesiegbarer Ringer“ und löst womöglich eine Welle von Herausforderungen durch andere MMA-Topstars aus. Wetten werden bereits angenommen.
Arman Tsarukyan und Colby Covington bereiten sich auf das Duell auf der Matte vor.
Und wir? Wir stellen das Popcorn bereit.

Denn in der Welt des Kampfsports kommt niemals Langeweile auf.

Und während die einen den Status des Pflichtherausforderers anstreben, schreiben die anderen die Regeln des Genres neu. Eines bleibt gewiss: Ein Spektakel wird es geben.

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