🎬 Gaya-Rezension: „Resident Evil“ (2026) — Eine Zombie-Apokalypse, von der man nicht loskommt

Autor: Svitlana Velhush

Resident Evil(2026) | Offizieller Trailer

Der neue „Resident Evil“ (Resident Evil) läuft in den Kinos am 18. September 2026, und wir in der Redaktion von Gaya konnten nicht tatenlos bleiben. Und da ist die Sache: Wir sind überhaupt keine großen Horrorfans. Aber dieser Film war eine angenehme, markerschütternde Ausnahme. Das ist nicht einfach nur ein weiterer Streifzug durch dunkle Korridore — das ist eine Zombie-Apokalypse, inszeniert mit einer solchen Erfindungsgabe und visuellen Wucht. Der Film lässt sich in einem Atemzug ansehen und fesselt mit einem Rhythmus, der einen keine Sekunde zur Ruhe kommen lässt. Er hat uns gefallen. Und zwar so sehr, dass man sich wirklich kaum vom Bildschirm losreißen kann.

Vor uns liegt wieder eine Zombie-Apokalypse, doch sie ist so inszeniert, dass der Film sich nicht wie ein weiterer Versuch anfühlt, eine alte Franchise wiederzubeleben, sondern wie ein durchaus eigenständiger, solider Survival-Horror.

Die Geschichte ist neu: Der Protagonist landet ausgerechnet in dem Moment in Raccoon City, als sich alles um ihn herum rasant in einen Albtraum verwandelt.

Milla Jovovich ist hier nicht dabei — und das ist eine bewusste Entscheidung

Ein wichtiger Punkt gleich zu Beginn für die Fans der alten Reihe.

Milla Jovovich ist in diesem Projekt nicht dabei. Regisseur Zach Cregger hat eine mutige und eindeutige Entscheidung getroffen — sich vollständig vom Konzept und dem erzählerischen Ballast der vorherigen Teile zu lösen. Vor uns liegt weder eine Fortsetzung noch ein Prequel, sondern ein kühner, eigenständiger Neustart. Und wie sich zeigte, hat das dem Film nur gutgetan.

Hier gibt es keine Alice und keinen Versuch, den neuen Film direkt mit der alten Reihe zu verbinden.

Das neue „Resident Evil“ funktioniert vielmehr als eigenständiger Zombie-Horror: Gefahr, begrenzte Ressourcen, das ständige Gefühl, dass es kaum einen Ausweg gibt, und ein Held, der einfach nur überleben muss.

Genau deshalb können den Film auch diejenigen sehen, die mit den vorherigen Teilen überhaupt nicht vertraut sind.

Zombies gibt es. Aber aus irgendeinem Grund macht das Zuschauen richtig Spaß.

Man könnte meinen, was lässt sich in einer Zombie-Apokalypse schon Neues erfinden?

Wie sich zeigt, doch noch einiges.

Der Film ist schnell, wirft ständig eine neue Gefahr ins Spiel und versteht es, rechtzeitig die Stimmung zu wechseln. Hier gibt es wirklich unangenehme Momente, ein wenig schwarzen Humor und Kreaturen, die man sich besser nicht vor dem Schlafengehen genauer ansieht.

Der Hauptheld wirkt nicht wie ein unverwundbarer Supersoldat.

Er macht Fehler, bekommt Angst, trifft zweifelhafte Entscheidungen und erinnert überhaupt oft an einen ganz gewöhnlichen Menschen, der einfach nur sehr viel Pech hatte, zur falschen Zeit am falschen Ort zu sein.

Und genau deshalb ist es interessant, ihm zuzusehen.

Ein Mensch. Eine sehr schlechte Nacht. Raccoon City. Und eine riesige Menge an Kreaturen, mit denen man sich besser nicht bekannt macht.

Der Film kommt nicht wirklich ins Stocken und hält den Zuschauer fast durchgehend in Spannung.

Und näher am Finale wird es noch interessanter.

Das Ende ist hier wirklich stark und hinterlässt einen guten Nachgeschmack — sofern das Wort „Nachgeschmack“ überhaupt auf einen Film über Zombies passt.

🔥 Atmosphäre und Tempo Der Film wirkt wie ein solider, eigenständiger Zombie-Horror. Der Regisseur baut meisterhaft Spannung auf: Die Atmosphäre verdichtet sich wie dichter Nebel über einer verlassenen Anlage, und jede Wendung der Handlung hält einen in Spannung, wie die letzten Minuten eines entscheidenden Spiels, in dem der Preis eines Fehlers maximal ist. Das Ende setzt nicht einfach einen Schlusspunkt, sondern liefert einen kraftvollen, unerwarteten und sehr logischen Schlussakkord, der einen lebhaften Nachgeschmack hinterlässt und einen noch lange nach dem Abspann über das Gesehene nachdenken lässt.

✅ Gaya-Urteil Wenn Sie ein langjähriger Fan des Resident-Evil-Universums sind oder einfach einen hochwertigen, klugen Horrorfilm mit großartigem Tempo und frischem Blick suchen — er wird Ihnen definitiv gefallen. Das ist der seltene Fall, in dem ein Neustart nicht nur eine Daseinsberechtigung hat, sondern eine neue Qualitätslatte setzt.

🏆 Gaya-Bewertung: 8.2/10

⚠️ Eine wichtige Warnung der Redaktion: Das einzige „Aber“ – schauen Sie sich diesen Film nicht nachts an! Sonst lassen Sie jedes Rascheln von Laub vor dem Fenster oder jedes Knarren einer Diele im Korridor noch sehr lange an Szenen aus „Resident Evil“ denken. Schonen Sie Ihre Nerven und viel Vergnügen beim (aber tagsüber!) Anschauen! 🍿

43 Ansichten

Quellen

  • Box Office: ‘Resident Evil’ tops box office with franchise best debut of $60 million

  • RESIDENT EVIL

  • Resident Evil

  • Обитель зла

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