Der Film „Onslaught“ (Onslaught) kam in die amerikanischen Kinos am 4. September 2026.
So etwas gab es schon lange nicht mehr. Am Kinohimmel, wo Fortsetzungen und Neustarts längst die Fähigkeit verloren haben zu überraschen, erscheint ein Film, der die Genres kühn vermischt wie einen Molotowcocktail.
Sein Genre mit einem einzigen Wort zu bestimmen ist praktisch unmöglich. Es ist zugleich Horror, Science-Fiction, Action und Abenteuer, das von der ersten bis zur letzten Minute in Spannung hält. Die Laufzeit beträgt etwa 1 Stunden 32 Minuten. Hier gibt es geheime Experimente, „lebende Maschinen“, erbarmungslose Supersoldaten, militärische Geheimnisse und eine Heldin, in der man leicht einen modernen Prototyp von Sarah Connor erkennt.
Im Zentrum der Geschichte steht Celeste, eine ehemalige Militärangehörige und Mutter, die ihre Familie und ein kleines Dorf gegen Wesen verteidigen muss, die aus einer geheimen Anlage entkommen sind. Das ruhige Leben endet augenblicklich – danach lässt der Film den Zuschauer praktisch nicht mehr los und wirft ihm immer seltsamere, gefährlichere und blutigere Überraschungen entgegen.
Die Hauptrolle spielte Adria Arjona. Sie ist hier nicht einfach eine schöne Frau mit einer Waffe, sondern eine überzeugende, starke und zugleich lebendige Heldin. Ihre Figur verwandelt sich nicht in einen unbesiegbaren Superhelden: Ihr tut es weh, sie hat Angst und es ist schwer, doch es gibt keinen Rückzug.
Die Atmosphäre: Ein totalitärer Albtraum und „lebende Maschinen“
Obwohl es formal ein Horrorfilm ist, ihn „einfach nur Horror“ zu nennen, heißt, ihn stark zu vereinfachen. Der Film spielt meisterhaft auf dem Feld der Kultklassiker:
- Hier gibt es eine bedrückende Ästhetik des totalitären Regimes, die an „Equilibrium“ erinnert.
- Eine unerbittliche, kalte Bedrohung und das Konzept „lebender Maschinen“ verweisen auf die besten Teile von „Terminator“.
- Und das Gefühl von Isolation und Paranoia, wenn man nicht weiß, wem (oder was) man vertrauen kann, verbindet den Film mit Carpenters Meisterwerk „Das Ding aus einer anderen Welt“.
Adria Arjonas Heldin fungiert in vielerlei Hinsicht als eine Art „Prototyp der Sarah Connor“ einer neuen Generation: Sie ist nicht einfach nur ein Opfer der Umstände, sondern ein Mensch, der gezwungen ist, zu einer Überlebensmaschine zu werden, um das zu schützen, was ihr teuer ist.
Arjona Gesellschaft leisteten Dan Stevens, Rebecca Hall, Drew Starkey und Michael Biehn — eben jener Kyle Reese aus dem ersten „Terminator“, was die Ähnlichkeit mit der Kult-Sci-Fi noch amüsanter macht. Und der bekannte UFC-Kämpfer Alex Pereira gab sein Filmdebüt in der Rolle des „Butchers“. Er spricht zwar wenig, erklärt aber allein durch seine Erscheinung überzeugend, warum man besser sofort vor ihm weglaufen sollte.
Besonders überraschend ist der Stil des Films. Trotz Blut, Gewalt und der Zugehörigkeit zum Horrorgenre sieht „Onslaught“ sehr effektvoll aus. Musik, Farben, Kostüme, Kampfchoreografien und die leicht wahnsinnige Atmosphäre wirken wie aus einem Guss. Das Werk scheut sich nicht davor, laut, seltsam und bisweilen fast wie ein Comic zu sein.
Dabei fallen zwischen Schüssen und Monstern unerwartet wirklich gute Sätze:
„Sprich ruhig, du musst nicht schreien! Denk daran: Blumen wachsen durch Regen, nicht durch Donner.“
Es ist, als hätte der Film bekannte Elemente alter Science-Fiction gesammelt, sie aber so energisch durchgemischt, dass eine eigenständige und mit nichts anderem vergleichbare Attraktion entstanden ist.
Gaya-Bewertung: 7.8/10.
Ja, der Film ist blutig — aber wir haben es schließlich mit einem Horrorfilm zu tun. Dafür ist er stilvoll, dynamisch, ungewöhnlich und hervorragend gespielt. Für Liebhaber von „Terminator“ ist das Ansehen praktisch Pflicht. Für alle anderen — ein solider Science-Fiction-Actionfilm, wie es ihn wirklich lange nicht mehr gab.





