Am 14. September 2026 unternahm das US-Verteidigungsministerium, das nun offiziell Department of War genannt wird, einen Schritt, auf den diejenigen, die das Thema der unidentifizierten anomalen Phänomene verfolgen, lange gewartet haben. Die Behörde hat eine gezielte rechtliche Ausnahmegenehmigung erlassen, die es derzeitigen und ehemaligen Militärangehörigen, zivilen Mitarbeitern und Auftragnehmern gestattet, Informationen über UAP offenzulegen, die zuvor durch Geheimhaltungsvereinbarungen geschützt waren.
Das Dokument erschien in direktem Zusammenhang mit den Anweisungen von Präsident Trump zur maximalen Transparenz bei diesem Thema. Es schafft einen geschützten Kanal: Alle, die Zugang zu nationalen Verteidigungsinformationen im Zusammenhang mit UAP hatten oder haben, können diese Daten nun an offizielle Vertreter der Initiative PURSUE weitergeben. Die Ausnahmegenehmigung beseitigt die Gefahr administrativer Verfolgung und hebt die Gültigkeit von Standard-NDAs und Vereinbarungen zu Programmen mit besonderem Zugang auf – jedoch nur für Kontakte mit genau dieser Struktur.
Bis zu diesem Moment schwiegen Personen mit echtem Wissen über die Programme oft. Sie wurden durch die Angst aufgehalten, ihre Sicherheitsfreigaben oder ihre Karriere zu verlieren oder mit rechtlichen Konsequenzen konfrontiert zu werden. Nun ist diese Barriere offiziell beseitigt. Die Informationen werden einer systematischen Analyse, Sicherheitsbewertung und möglichen Deklassifizierung unterzogen – alles im Rahmen der nationalen Interessen.
Die Reaktion folgte fast sofort. Die Kongressabgeordnete Anna Paulina Luna erklärte direkt: „Der Schutz für Whistleblower ist jetzt da.“ Sie zitierte die entscheidende Formulierung: Alle derzeitigen und ehemaligen Mitarbeiter des Department of War sowie Auftragnehmer sind befugt, geschützte Daten direkt an Vertreter von PURSUE weiterzugeben. Der offizielle Account des Pentagons bestätigte die Veröffentlichung des Dokuments, und Professor Avi Loeb, Leiter des wissenschaftlichen Beirats für UAP, bezeichnete das Geschehen als einen wichtigen Schritt nach vorn. Sein Beirat, so der Wissenschaftler, sei bereit, mit Whistleblowern und Regierungspartnern zusammenzuarbeiten, um Beweise unabhängig zu bewerten und die Wissenschaft zu überprüfen – wohin auch immer die Daten führen mögen.
Aaron Lucas, stellvertretender Direktor der nationalen Nachrichtendienste, betonte: Das Department of War und die Nachrichtendienstgemeinschaft arbeiten eng zusammen, um die präsidialen Anweisungen zu UAP ernsthaft und schnell umzusetzen. Diese Ausnahmegenehmigung ist ein kritisch wichtiger Teil der Strategie. Dabei wies der Journalist Jeremy Corbell auf ein wesentliches Detail hin: Das Dokument umfasst bisher nur Personal und Auftragnehmer des Verteidigungsministeriums. Die Nachrichtendienstgemeinschaft, in der sich laut Aussagen von Whistleblowern die wichtigsten Legacy-Programme konzentrieren, verfolgt einen separaten Weg. Lucas hat bereits deutlich gemacht, dass eine entsprechende Ausnahmegenehmigung für die Nachrichtendienste ebenfalls in Vorbereitung ist.
So baut sich die Kette auf. Zuerst die Anweisungen von oben. Dann der rechtliche Mechanismus, der Ängste abbaut und einen Kanal öffnet. Weiter geht es mit der Arbeit wissenschaftlicher Beiräte und einer möglichen Ausweitung auf andere Behörden. Was jahrelang hinter dichten Mauern von Geheimhaltungsvereinbarungen verborgen blieb, erhält nun einen offiziellen Weg nach draußen. Nicht durch Leaks und anonyme Nachrichten, sondern durch einen geschützten, sanktionierten Prozess.
Die Ereignisse vom 14. September zeigen, wie die Bewegung in Richtung Offenlegung genau aussieht: nicht durch laute Erklärungen, sondern durch konkrete rechtliche Entscheidungen, die die Regeln für diejenigen ändern, die über Wissen verfügen. Daten, die früher unter Androhung von Strafe zurückgehalten wurden, können nun weitergegeben, überprüft und – bei entsprechender Entscheidung – zugänglich gemacht werden. Der Prozess ist in Gang gesetzt, und seine nächste Phase ist bereits markiert.



