Am 7. September, auf neuen Aufnahmen aus dem Südchinesischen Meer, zeigten Wissenschaftler einen ungewöhnlichen gepanzerten Knurrhahn, Scalicus engyceros,der spezielle Flossenstrahlen wie kleine Beine nutzt und in der Lage ist, auf dem Boden rückwärts und seitwärts zu gehen.
Es handelt sich um den gepanzerten Knurrhahn Scalicus engyceros. Er nutzt harte Strahlen der Brustflossen wie kleine Beine und kann sich auf dem Grund vorwärts, seitwärts und sogar rückwärts bewegen.
Gerade die Rückwärtsbewegung überraschte die Forscher besonders. Früher wurde ein solches Verhalten aufgrund des Körperbaus des Fisches vermutet, aber nun konnte es in der natürlichen Umgebung gut dokumentiert werden.
Die Aufnahmen wurden mit Tiefseeapparaten in Tiefen von etwa 350–500 Meterngemacht.
Der Knurrhahn hat Knochenplatten, breite Brustflossen und empfindliche Fortsätze, mit denen er den Boden auf der Suche nach Nahrung untersucht. Bei Bedarf kann der Fisch abrupt die Richtung wechseln und sogar über den Grund hüpfen.
Aber die meiste Aufmerksamkeit erregte gerade sein „Unterwasser-Moonwalk“.
Von außen sieht alles ungefähr so aus:
„Du bist ein Fisch?“
— Ja.
— Warum schwimmst du dann nicht?
— Ich will nicht. Ich gehe.
Und tatsächlich — sie ging. Und zwar rückwärts.
Nun hat die Wissenschaft also eine Antwort auf die Frage, die die Menschheit höchstwahrscheinlich nie gestellt hat:
Kann ein Fisch den Moonwalk machen?
Anscheinend kann er das.
Und er tut es in einer Tiefe von etwa 400 Metern, wo ihn fast niemand sieht. 😄 Auf dem Video erinnert das sehr an einen Unterwasser-Moonwalk. Die Menschheit hat also endlich eine Antwort auf die Frage, die niemand gestellt hat: Kann ein Fisch Michael Jackson machen? Anscheinend ja. 😄


