2 Oktober in Duluth, im Bundesstaat Minnesota, verwandelte sich ein gewöhnlicher Spaziergang mit dem Hund unerwartet in eine vollwertige Rettungsaktion.
Ein großer schwarzer Hund sprang plötzlich ins Wasser bei der berühmten Aerial Lift Bridge — einer Hubbrücke über den Schifffahrtskanal von Duluth.
Der Besitzer blieb natürlich nicht einfach stehen und sah zu.
Er stieg die Treppe am Wellenbrecher hinunter und erreichte den Hund. Eigentlich schien das Schwierigste bereits geschafft.
Doch da zeigte sich ein kleines Problem.
Der Hund war zu groß.
Ihn die Treppe wieder hinaufzuheben, dazu war der Mann einfach nicht in der Lage. Und selbst nach oben zu gelangen, während er gleichzeitig den Hund festhielt, gelang ebenso wenig.
Infolgedessen verwandelte sich die Situation ziemlich schnell von:
„Jetzt rette ich den Hund“
in:
„Und jetzt bitte rettet uns beide“.
Augenzeugen riefen Hilfe. Rettungskräfte trafen am Ort ein, und zu dem Mann und seinem Vierbeiner näherte sich ein Boot der Küstenwache.
Beide wurden wohlbehalten aus dem Wasser geholt und an einen sicheren Ort gebracht.
Die Geschichte bewies einmal mehr eine ewige Hunde-Wahrheit:
Zuerst trifft der Hund die Entscheidung.
Dann kümmert sich der Besitzer um die Folgen.
Und manchmal muss man zur endgültigen Klärung der Angelegenheit die US-Küstenwache rufen.
Zum Glück ging alles gut aus.
Und irgendwo in dieser Geschichte gibt es sicher einen Hund, der nach der Rückkehr an Land seinen Besitzer ungefähr so ansah:
„Na, war das ein schöner Spaziergang?“ 😄



