Am 1. September stellte Robert Irwin, der Sohn des legendären Steve Irwin, der Öffentlichkeit einen neuen Prinz Williamvor.
Aber es gibt einen Haken.
Dieser Prinz William ist ein 3,8 Meter langes Leistenkrokodil.
Das Reptil wurde zum 300. Krokodil, das von Wissenschaftlern im Rahmen eines großen Forschungsprojekts im Steve Irwin Wildlife Reserve in Australien markiert wurde. Angesichts dieser Jubiläumsnummer entschied sich Robert, dem Tier einen besonderen Namen zu geben – und wählte den Namen von Prinz William, um dessen Arbeit im Bereich des Naturschutzes und das Projekt Earthshot Prize zu würdigen.
Nun wurde dem „Prinzen“ ein kleiner Sender installiert. Für etwa 10 Jahre werden Wissenschaftler verfolgen, wohin er sich bewegt, wovon er sich ernährt, wie lange er unter Wasser bleiben kann und wie der Klimawandel die Temperatur seines Körpers beeinflusst.
Irwin selbst nannte das Krokodil einen „großen Kerl“ und einen „modernen Dinosaurier“.
Insgesamt war das Kompliment an die königliche Familie ziemlich speziell:
„Wir respektieren Ihre Umweltarbeit sehr. Deshalb hier ein fast vier Meter langes Krokodil für Sie.“
Und man muss zugeben – das Geschenk ist unvergesslich. 😄
Jetzt gibt es also offiziell zwei Prinzen William auf der Welt.
Einer lebt in Großbritannien.
Und dem anderen sollte man besser nicht die Hand schütteln wollen.


