USA bereitet neue Zölle vor, Großbritannien senkt Stromsteuer

Bearbeitet von: Tatyana Hurynovich

Die Trump-Administration bereitet eine weitere Welle von Zöllen vor. Der US-Handelsbeauftragte Jamison Greer warnte am Dienstag, dass in den kommenden Tagen neue Zölle eingeführt werden könnten.

Die bestehenden pauschalen Zölle von 10 Prozent, die gemäß Abschnitt 122 eingeführt wurden, laufen am Freitag um 00:01 Uhr Ostküstenzeit aus. Ohne Verlängerung durch den Kongress werden sie ungültig.

Analysten erwarten, dass die neuen Zölle 12,5 Prozent erreichen und 60 Länder betreffen werden, die für etwa 99 Prozent des US-Handels verantwortlich sind. Als Grund wird die Unfähigkeit dieser Länder genannt, Zwangsarbeit zu bekämpfen.

Gesondert hat Washington bereits 50-prozentige Zölle auf kanadische Waren im Wert von fast 20 Milliarden Dollar angekündigt. Die Maßnahmen treten am 19. August gemäß Abschnitt 338 in Kraft und betreffen Produkte, die zuvor durch das USMCA-Abkommen geschützt waren.

Ab dem 23. Juli wird auch ein 25-prozentiger Zoll auf brasilianische Waren in Kraft treten. Er wird Tausende von Posten, einschließlich Ethanol, abdecken und rund 10 Milliarden Dollar Handel betreffen.

Parallel dazu kündigte der neue britische Premierminister Andy Burnham an seinem ersten vollen Amtstag eine Steuersenkung an. Ab dem 1. Oktober wird das Land die 5-prozentige Umsatzsteuer auf Stromrechnungen für Haushalte abschaffen.

Die durchschnittliche Familie wird etwa 60 Dollar pro Jahr sparen. Die Einnahmeausfälle sollen durch die Abschaffung des Programms für digitale Identifizierung im Wert von 2,42 Milliarden Dollar kompensiert werden.

Burnham betonte: „Wir ergreifen sofortige Maßnahmen, um die Energierechnungen zu senken, den Menschen mehr Geld in die Taschen zu stecken und die Hoffnung zurückzugeben.“

Hohe Stromrechnungen bleiben einer der Hauptgründe für die Lebenshaltungskostenkrise im Land.

Washington und London handeln in unterschiedliche Richtungen: Die USA verstärken den Protektionismus, während Großbritannien versucht, den Druck auf die Verbraucher zu mildern. Beide Schritte spiegeln die internen Prioritäten angesichts globaler Handels- und Energieherausforderungen wider.

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Quellen

  • World Brief: looming deadline for sweeping U.S. tariffs

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