Gavin Newsom unterzeichnet Gesetze zum Schutz der Wahlen in Kalifornien

Bearbeitet von: Svitlana Velhush

Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom hat ein Paket von Gesetzesentwürfen unterzeichnet, die auf die Stärkung der Wahlsicherheit abzielen. Die Maßnahmen umfassen den Schutz der Briefwahl und die Einführung strafrechtlicher Verantwortlichkeit für die Beschlagnahme von Stimmzetteln.

Die Unterzeichnung erfolgte am 19 September 2026. Das Paket umfasste 13 Gesetze, die nach den Worten des Gouverneurs dazu dienen sollen, Versuchen föderaler Einmischung entgegenzutreten.

Eines der zentralen Gesetze macht die Entnahme von Stimmzetteln, Wahlunterlagen oder zertifizierten Wahltechnologien vor der offiziellen Zertifizierung der Ergebnisse zu einer Straftat. Dafür ist eine strafrechtliche Bestrafung vorgesehen.

Ein weiterer Gesetzesentwurf stellt Handlungen von Personen mit Befugnis unter Strafe, Untergebenen anzuweisen, in die Zustellung oder Rücksendung von Briefwahlzetteln einzugreifen. Solche Handlungen werden ebenfalls zu einem Verbrechen (Felony).

Newsom betonte, dass diese Schritte eine Antwort auf die Bemühungen der Trump-Administration zur Einschränkung der Briefwahl seien. Der Oberste Gerichtshof der USA hatte zuvor einige der vorgeschlagenen föderalen Regelungen blockiert.

Im vergangenen Jahr hatte der Sheriff im Bezirk Riverside bereits mehr als 650 Tausend Stimmzettel beschlagnahmt, was Streit auslöste. Die neuen Gesetze verstärken den Schutz der Lieferkette von Stimmzetteln.

Das Paket erweitert zudem die Öffnungszeiten der Annahmestellen für Briefwahlzettel und führt Beschränkungen für die Tätigkeit von Strafverfolgungsbeamten in der Nähe von Wahllokalen ein.

„Wir werden nicht zulassen, dass jemand in den freien Willen der Kalifornier eingreift“, erklärte Newsom. Doch kann dies alle möglichen Formen des Drucks auf das Wahlsystem vollständig verhindern?

Die Demokraten im Parlament des Bundesstaates sehen in diesen Maßnahmen einen notwendigen Schutz der Demokratie vor den Novemberwahlen zum Kongress.

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Quellen

  • US politics + News | The Guardian

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