Am 25. Juni 2026 unterzeichnete Präsident Donald J. Trump eine Exekutivanordnung zur Förderung der regenerativen Landwirtschaft und zur Stärkung der Resilienz amerikanischer Landwirte.
Die regenerative Landwirtschaft stellt einen Bewirtschaftungsansatz dar, der über die bloße Erzeugung von Nutzpflanzen hinausgeht und gezielt den Boden, die Biodiversität sowie die natürlichen Kreisläufe auf den Betrieben wiederherstellt. Das Hauptziel besteht darin, die Bodenbeschaffenheit im Vergleich zum Zustand vor der Bewirtschaftung nachhaltig zu verbessern, indem der Anteil organischer Substanzen erhöht, die Bodenstruktur optimiert, das Feuchtigkeitshaltevermögen gesteigert und die Aktivität nützlicher Mikroorganismen gefördert wird.
Das Dokument verweist auf eine vorangegangene Exekutivanordnung vom Februar 2025, mit der die Kommission Make America Healthy Again (MAHA) ins Leben gerufen wurde. Im Rahmen dieser Initiative haben das Gesundheits-, das Landwirtschafts- und das Umweltministerium bereits über eine Milliarde US-Dollar in die Modernisierung landwirtschaftlicher Betriebe investiert.
In dem Erlass wird hervorgehoben, dass US-Farmer und Rancher zunehmend auf regenerative Anbaupraktiken umstellen. Solche Methoden verbessern die Bodengesundheit, reduzieren die Kosten für Betriebsmittel und steigern die Rentabilität der Betriebe bei gleichbleibenden Erträgen.
Die Regierungspolitik zielt darauf ab, Technologien der Präzisionslandwirtschaft voranzutreiben, staatliche Investitionen in Forschung und Bildung zu erhöhen und private Innovationen durch Bürokratieabbau zu fördern.
Eigene Abschnitte des Dekrets befassen sich mit der beschleunigten Zulassung alternativer Stoffe durch die EPA, der präzisen Kennzeichnung chemischer Produkte sowie der Schaffung eines Rahmens zur Bewertung kumulativer gesundheitlicher Auswirkungen von Chemikalien.
Das Landwirtschaftsministerium ist gehalten, das aktuelle Pilotprogramm für regenerative Landwirtschaft, auch durch öffentlich-private Partnerschaften, bestmöglich zu nutzen und auszuweiten.
Wie werden sich diese Maßnahmen in den kommenden Jahren konkret auf den Arbeitsalltag der Landwirte auswirken?
Das Dekret begründet keine neuen Rechte oder Pflichten, die über die geltende Gesetzgebung hinausgehen, und wird im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel umgesetzt.



