Die britische Regierung hat den Verkauf von steckerfertigen Solarpaneelen in großen Supermärkten genehmigt – sie werden in den kommenden Monaten in den Regalen zu finden sein.
Diese kompakten Geräte werden direkt an eine Steckdose angeschlossen und ermöglichen es Bewohnern ohne eigenes Dach (in Wohnungen oder Mietshäusern), Solarenergie auf Balkonen, an Wänden oder in Gärten zu nutzen. Solche Paneele sind in Europa (Deutschland) beliebt, wurden jedoch in Großbritannien bisher durch Sicherheitsvorschriften blockiert – nun hat das DESNZ die Regeln vereinfacht.
Dieser Schritt steht im Zusammenhang mit den steigenden Kraftstoffpreisen aufgrund des Konflikts im Iran und im Nahen Osten – das Ziel ist die Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen durch „grüne“ Energie. Ab dem Jahr 2028 werden alle neuen Häuser in England verpflichtend mit Solarpaneelen und Wärmepumpen (ohne Gas) ausgestattet.
Unterdessen verzeichnet das britische Energieunternehmen Octopus Energy seit Beginn des Konflikts im Nahen Osten einen Anstieg der Anfragen für Solarpaneele um +27% und für das Leasing von Elektrofahrzeugen um +36%. Umweltaktivisten setzen sich schon lange für die Einführung einer Solarpflicht in Neubauten ein und argumentieren, dass dies die Stromrechnungen und Schadstoffemissionen senken würde. Einige Bauträger warnen jedoch vor möglichen steigenden Immobilienpreisen und äußern Bedenken hinsichtlich des Ausmaßes der erforderlichen Installation von Solaranlagen.


