Am 7. August 2026 veröffentlichte das Kriegsministerium das fünfte Materialpaket des PURSUE-Programms. Unter den 41 neuen Dateien befanden sich 16 Videoaufzeichnungen. Diese entwickelten sich zum auffälligsten Element der Veröffentlichung.
Im Mittelpunkt stand eine Serie von sechs Videos mit dem Titel Gulf of Oman, 2021. Die Aufnahmen entstanden während eines Manövers an Bord eines speziellen AC-130J-Flugzeugs. Auf Infrarotbildschirmen, die mit einem gewöhnlichen Telefon abgefilmt wurden, sind sogenannte „kalte“ Kugeln zu sehen, bei denen es sich um Objekte handelt, die in Gruppen manövrierten und dabei manchmal delfinähnliches Verhalten zeigten.
Der Bericht beschreibt sie als „multiple unidentifizierte Luftphänomene, die sich chaotisch und in Formation bewegten“. Eine endgültige Erklärung konnten die Spezialisten nicht liefern.
Nicht weniger interessant sind Aufnahmen aus dem Pazifik aus dem Jahr 2019 sowie aus dem Nahen Osten aus den Jahren 2023 bis 2025. Zu den letztgenannten gehört DOW-UAP-PR134 (Naher Osten, 2025), welches das Weiße Haus in seiner Ankündigung besonders hervorhob.
In diesen Aufnahmen verfolgt ein Sensor einen Kontrastbereich, wobei das Objekt seine Position relativ zum Hintergrund ändert. Es gibt auch kürzere Videos aus den Jahren 2023 und 2025 aus derselben Region sowie ein Video aus dem Westen der USA von 2026.
Alle 16 Videos bleiben als „ungeklärt“ eingestuft. Sie zeigen Objekte über Meeresgebieten und in Zonen, in denen Militärplattformen präsent sind. Die Aufnahmequalität variiert – von professionellen Sensoren bis hin zu Bildschirmaufzeichnungen –, doch gerade diese Vielfalt macht die Materialien für eine unabhängige Analyse wertvoll.
Die fünfte Veröffentlichung hat einmal mehr gezeigt, dass Videobeweise das „lebendigste“ Element des Programms bleiben. Jeder neue Clip fügt Details hinzu, klärt die Frage jedoch nicht vollständig. Der Offenlegungsprozess wird ruhig und konsequent fortgesetzt.

