US-Aktienfonds verzeichnen 8,23 Milliarden Dollar Abfluss aufgrund von Zinssatzunsicherheiten

Edited by: Olga Sukhina

Am 17. Januar 2025 erlebten US-Aktienfonds einen signifikanten Abfluss von 8,23 Milliarden Dollar, was die zweite Woche in Folge mit Verlusten markiert, während die Erwartungen an Zinssenkungen der Federal Reserve schwinden, trotz starker Ergebnisse großer Banken.

Investoren navigieren durch eine turbulente Marktlage, wobei allein bei großen Unternehmen 4,35 Milliarden Dollar abgezogen wurden. Dies geschieht während einer Quartalsberichtsaison, in der Firmen wie JP Morgan und Goldman Sachs starke Ergebnisse meldeten, die normalerweise Anleger beruhigen würden. Dennoch bestehen Inflationssorgen aufgrund möglicher neuer Zölle auf Mexiko, Kanada und erhöhter Zölle auf China, was zu weitreichenden Desinvestitionen führt.

Trotz des allgemeinen Trends zogen Finanzsektorfonds 752 Millionen Dollar an, was auf einige Investorenvertrauen hinweist. Der US-Aktienmarkt zeigt Anzeichen von Spannungen, wobei gemischte Signale Volatilität verursachen. Neue Investitionen in Anleihen erreichten in dieser Woche 6,18 Milliarden Dollar, da Investoren nach sichereren Anlagen suchten, während geopolitische Spannungen zunehmen.

Darüber hinaus veranlassen die Zollstrategien der USA die Investoren, ihre Risiken neu zu bewerten, was möglicherweise globale Lieferketten und wirtschaftliche Allianzen umgestaltet. Mit zunehmenden Handelskonflikten müssen Investoren wachsam gegenüber politischen Veränderungen und deren breiteren wirtschaftlichen Auswirkungen bleiben.

Haben Sie einen Fehler oder eine Ungenauigkeit festgestellt?

Wir werden Ihre Kommentare so schnell wie möglich berücksichtigen.