Dies geschah am 1. September 2026, doch weithin bekannt wurde die Nachricht am 3. September, als lokale Medien über den Fall berichteten. Denton Animal Services holte 191 Schildkröten und eine Landschildkröte ab nach einem Anruf von einem örtlichen FedEx; laut FOX/AOL versuchte man, die Tiere nach China zu schicken. Danach wurden sie dem Dallas Zoo übergeben, und der US-amerikanische Fisch- und Wildtierdienst leitete eine Untersuchung ein.
191 Schildkröten.
Ja, nicht nur eine.
Nicht zwei.
Und nicht einmal eine Schachtel mit Schildkrötenfutter.
Einhunderteinundneunzig lebende Schildkröten.
Die Mitarbeiter entschieden, dass die Frage „Zerbrechlich oder nicht?“ dieses Mal nicht mehr ganz passte, und riefen den Tierkontrolldienst.
Schließlich nahmen Spezialisten das gesamte ungewöhnliche „Paket“ an sich. Jetzt sind die Schildkröten und Landschildkröten in Sicherheit im Dallas Zoo, wo ihnen zumindest nicht mehr die Aussicht droht, zwischen Kartons, Aufklebern und Barcodes durch das Land zu reisen.
Der Fall wurde an den US-amerikanischen Fisch- und Wildtierdienstübergeben, der nun ermittelt, woher die Tiere stammen, wohin sie geschickt werden sollten und ob überhaupt jemand ernsthaft damit rechnete, dass 191 Schildkröte als normales Paket durchgehen würde.
Die Geschichte wurde schnell zu einem dieser Fälle, in denen Zusteller Fragen stellen müssen, die sicher nicht in der Anleitungstanden.
Zum Beispiel:
„Haben Sie auch einen größeren Karton?“
Oder:
„Wird der Empfänger alle auf einmal abholen?“
Die Hauptsache ist, dass die Schildkröten in Sicherheit sind. Und FedEx sollte vielleicht eine eigene Zeile in den Versandregeln ergänzen:
„191 Schildkröte ist kein Paket mehr. Das ist eine Delegation.“


