Spanisches Gericht verpflichtet Finanzbehörden zur Rückzahlung von über 55 Millionen Euro an Shakira wegen unrechtmäßig erhobener Steuern

Autor: Tatyana Hurynovich

Am Montag, dem 18. Mai 2026, wurde bekannt, dass ein spanisches Gericht die Rückerstattung von mehr als 55 Millionen Euro (etwa 64 Millionen Dollar) an die kolumbianische Sängerin Shakira angeordnet hat, nachdem diese Summe im Zuge eines Steuerstreits für das Jahr 2011 unrechtmäßig eingezogen worden war.

Das Gericht stellte fest, dass die Behörden den Nachweis schuldig blieben, wonach Shakira im Jahr 2011 ihren steuerlichen Wohnsitz in Spanien gehabt hätte, was die Nachforderungen und Bußgelder hinfällig machte. In der Gesamtsumme umfasst die Rückzahlung rund 24 Millionen Euro an Einkommensteuer, knapp 25 Millionen Euro an Strafzahlungen sowie Zinsen, wodurch der Endbetrag letztlich die Marke von 60 Millionen Euro überschreitet.

Die ehemals in Barcelona ansässige Künstlerin war über Jahre hinweg mit Vorwürfen der Steuerhinterziehung konfrontiert, die weltweit für erhebliches Medieninteresse sorgten. Ihr Sprecherteam hob hervor, dass die Sängerin stets um die Einhaltung aller steuerlichen Vorschriften bemüht war und die nun getroffene, gerechte Entscheidung des Gerichts ausdrücklich begrüßt.

Dieses Ereignis unterstreicht die wachsende Bedeutung rechtlicher und steuerlicher Transparenz für Personen des öffentlichen Lebens und könnte die künftige Handhabung ähnlicher Fälle beeinflussen, da es zeigt, dass der Staat selbst nach langjährigen Streitigkeiten zur Rückerstattung hoher Beträge verpflichtet sein kann, wenn sich die Forderungen als unrechtmäßig erweisen.

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