Seit dem 9. Juli 2026 dürfen Hundehalter in Hongkong ihre Haustiere in mehr als 940 ausgewiesene Restaurants und Cafés mitbringen. Die vom Department of Food and Environmental Hygiene (FEHD) eingeführte Politik lockert seit Jahrzehnten zum ersten Mal ein langjähriges Verbot der Anwesenheit von Tieren in Gastronomiebetrieben.
Laut der offiziellen Website des FEHD verstärkte die Abteilung am 17. Juli 2026 die Kontrollen und die Strafverfolgung, um Verstöße in nicht zugelassenen Einrichtungen zu unterbinden. Zuvor, am 14. Juli, wurden einigen lizenzierten Restaurants Verwarnungen wegen Nichteinhaltung der Regeln zugestellt. Die Regierung bestätigte, dass sie trotz Online-Kritik und Fällen, in denen einzelne Betriebe die Teilnahme verweigerten, nicht plant, das Programm abzuschaffen.
Hunde müssen an einer Leine von nicht mehr als 1,5 Metern Länge geführt werden, die von einem Erwachsenen gehalten oder an einem festen Gegenstand befestigt wird. Es ist verboten, Tiere auf Tische zu lassen oder sie von Mehrweggeschirr zu füttern. Restaurants, die an dem Programm teilnehmen, dürfen keine Gerichte wie Hotpot oder BBQ anbieten. In den ersten Betriebstagen stellte Umwelt- und Umweltminister Tse Chin-wan fest, dass die Einrichtungen hygienische Bedingungen und Sitzgelegenheiten vorbereitet hatten und die Hundehalter aktiv kooperierten.
Das FEHD hat ein spezielles Team von 90 Personen eingesetzt, um alle zugelassenen Einrichtungen zu besuchen und die Anforderungen zu erläutern. In der ersten Monat wurden die Inspektionen verstärkt, und auf der Website der Abteilung wurde eine Liste der Teilnehmer und Verhaltensregeln veröffentlicht. Die verbleibenden Quoten der ursprünglichen 1000 werden an Bewerber von der Warteliste verteilt.
Die neue Maßnahme zielt darauf ab, eine haustierfreundliche Kultur zu fördern und umfasst bereits Hunderte von Betrieben in der ganzen Stadt. Halter können die aktuelle Liste auf der FEHD-Website einsehen und sich an speziellen Schildern am Eingang orientieren.



