Das Human Animal Bond Research Institute (HABRI) gab am 25. Februar 2026 den Start einer großangelegten Kampagne bekannt, die wissenschaftliche Erkenntnisse über den Einfluss von Haustieren auf die physische und psychische Gesundheit des Menschen verbreiten soll. Die Initiative stützt sich auf langjährige Forschungsergebnisse und richtet sich gezielt an Mediziner, Arbeitgeber sowie die breite Öffentlichkeit.
Im Rahmen dieser Initiative veröffentlicht HABRI Forschungsübersichten, veranstaltet Webinare und stellt Informationsmaterialien für Unternehmen bereit, die die Einführung einer „pets-friendly“ Unternehmenskultur in Erwägung ziehen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf den Belegen für sinkenden Blutdruck, die Linderung von Angstsymptomen und eine verbesserte Genesung nach Operationen bei Tierhaltern.
Die wissenschaftliche Grundlage der Kampagne umfasst Daten zur Wirkung von Oxytocin, das bei der Interaktion mit Haustieren ausgeschüttet wird, sowie zur Senkung des Cortisolspiegels. Studien belegen, dass der regelmäßige Kontakt mit Hunden oder Katzen mit selteneren Arztbesuchen und einer schnelleren Erholung nach Herzinfarkten korreliert.
Für Tierbesitzer bietet die Kampagne praktische Empfehlungen dazu, wie man ein Haustier optimal in den Alltag integriert, um den therapeutischen Nutzen zu maximieren. Zugleich betont HABRI, dass nicht jedes Tier zu jedem Menschen passt, und rät dazu, individuelle Besonderheiten zu berücksichtigen.
Die Kampagne fügt sich in den wachsenden Trend ein, die Bindung zwischen Mensch und Tier als festen Bestandteil der Präventivmedizin anzuerkennen. In den kommenden Monaten ist eine Zusammenarbeit mit Kliniken und Versicherungsunternehmen geplant, um Informationen über Haustiere in Gesundheitsprogramme aufzunehmen.
Erste Materialien sind bereits auf der Website der Organisation verfügbar.




