Der Ozean in der Flasche: Warum lineare Logik vor der östlichen Philosophie kapituliert

Autor: lee author

Der Ozean in der Flasche: Warum lineare Logik vor der östlichen Philosophie kapituliert-1
Шива: Den Ozean kann man nicht in eine Flasche gießen...

❓ FRAGE:

Auf eine sehr frühe Frage in diesem Kanal, wer Shiva eigentlich war, haben Sie geantwortet, dass er keine Person, sondern eine Metapher sei. In einer neueren Antwort hieß es jedoch, dass es doch eine Persönlichkeit namens Shiva gäbe, da er schließlich gelehrt habe und ganze Schulen ihm gefolgt seien. Was hat dieser Widerspruch nun zu bedeuten?

❗️ ANTWORT von lee:

Das bedeutet, dass die Erzählungen über Shiva metaphorisch zu verstehen sind und Shiva darin nicht als das erscheint, worin „sich alles auflöst“. Er passt schlichtweg physisch nicht in eine Persönlichkeit, so wenig wie ein Ozean jemals in eine Flasche passen würde.

Gleichzeitig sind Texte, die im Namen Shivas verfasst wurden, aus einer höheren Perspektive verfasst – gewissermaßen beschreibt der Ozean darin seine eigenen Wellen. Es ist völlig sinnlos, diese Texte linear zu interpretieren, da dies dem Versuch gliche, die Dynamik des Ozeans allein durch das Schütteln einer Flasche zu erklären.

Zudem kann Shiva unter verschiedenen Umständen unterschiedliche Gestalten und archetypische Erscheinungsformen annehmen. In diesen Fällen greift das Prinzip „das Ganze ist im Teil gegenwärtig“, anstatt dass eine Person nach eigener Meinung oder persönlichen Interessen handelte.

Eine vergleichbare Situation findet sich bei den Erzengeln oder etwa bei Ra – einem göttlichen Bewusstsein, das zeitlos im Hier und Jetzt in den Energien der Menschen präsent ist.

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Quellen

  • Lee I.A.

  • Сайт автора lee

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