Der Wissenschaftsausschuss des US-Repräsentantenhauses billigte am 25. Juni 2026 ein Paket aus zehn überparteilichen Gesetzesentwürfen zur künstlichen Intelligenz.
Die Gesetzesentwürfe konzentrieren sich auf Cybersicherheit, die Beschleunigung der Forschung und die Vorbereitung der Arbeitskräfte auf die Veränderungen in der Wirtschaft.
Zu den zentralen Maßnahmen gehört die Kodifizierung des Zentrums für Sicherheit und Innovation im Bereich KI beim Nationalen Institut für Standards und Technologie (NIST).
Zuvor trug das Zentrum den Namen Institut für KI-Sicherheit der USA. Nun sind seine Befugnisse gesetzlich verankert.
Der Gesetzesentwurf AI Security and Innovation Act (H.R. 9363) passierte den Ausschuss mit einem Ergebnis von 29–0.
Er zielt auf die Bewertung der Risiken von Frontier-KI-Systemen, den Informationsaustausch und die internationale Zusammenarbeit bei Standards ab.
Ein weiteres wichtiges Dokument – der CREATE AI Act – betrifft eine Forschungsressource bei der Nationalen Wissenschaftsstiftung (NSF).
Das Paket umfasst zudem Maßnahmen zur Kennzeichnung generativer KI, zur Energieeffizienz von Rechenzentren und zum Schutz der Verbraucher vor irreführender KI.
Die Abstimmungen über die meisten Bills fielen mit großer Mehrheit aus, was den überparteilichen Charakter der Initiativen unterstreicht.
Der Ausschussvorsitzende Brian Babin betonte, dass das Paket die Führungsrolle der USA bei der KI stärke, den Zugang zur Forschung erweitere und die nationale Sicherheit unterstütze.
Wie wird sich dieser Schritt auf die weitere Förderung der Gesetzesentwürfe im Repräsentantenhaus auswirken?
Nun wurden die Dokumente dem Repräsentantenhaus zur Beratung vorgelegt.


