Xiaomi bringt die Redmi Note 17-Serie auf den globalen Markt. Und während die Standardmodelle wie typische Mittelklasse-„Notes“ aussehen, haben sich die Top-Versionen – Pro Max – eindeutig dazu entschieden, zu überraschen.
Das Hauptargument ist der Akku mit 10 000 mAh. Nicht „fast zehntausend“, sondern volle zehntausend. Zum Vergleich: Die meisten Flaggschiffe laufen immer noch mit 5000–6000 mAh und sind stolz auf zwei Tage Laufzeit. Hier geht es um drei Tage bei aktiver Nutzung, wenn nicht sogar mehr, sofern man es mit Spielen und Navigation nicht übertreibt.
Das Aufladen enttäuscht dabei nicht – 100 W. Das heißt, selbst einen solchen „Energiespeicher“ kann man recht schnell füllen. Allerdings wird das Ladegerät höchstwahrscheinlich nicht im Lieferumfang enthalten sein – ein Klassiker des Jahres 2026.
Der Bildschirm des Pro Max ist ein 6,83-Zoll-AMOLED mit einer Auflösung von 1,5K und einer Bildwiederholrate von 120 Hz. Der Prozessor ist ein Snapdragon 6 Gen 5. Die Kameras sind nach heutigen Maßstäben bescheiden (die Hauptkamera hat 50 MP), aber in diesem Segment wählen die Leute normalerweise nicht wegen eines „100x-Zooms“, sondern damit das Telefon nicht mitten am Tag den Geist aufgibt.
Auch der Schutz ist auf einem hohen Niveau: Es werden hohe Staub- und Wasserschutzklassen angegeben (bis zu IP69K in einigen Versionen). Das Gerät ist also eindeutig für diejenigen konzipiert, die keine Hülle tragen und keine Angst haben, das Telefon fallen zu lassen.
Wer braucht das? Diejenigen, die es leid sind, jeden Abend nach einer Steckdose zu suchen. Studenten, Kuriere, Menschen, die viel unterwegs sind oder einfach nicht über das Aufladen nachdenken wollen. Im Jahr 2026 ist ein großer Akku wieder zu einem der stärksten Argumente im mittleren Segment geworden – und das hat Redmi perfekt verstanden.
Die Preise und die genaue Ausstattung sind noch nicht offiziell bekannt, aber dem Gefühl nach dürfte das Modell in den gewohnten Preisbereich der Note-Reihe fallen. Wenn die Akkulaufzeit tatsächlich so ist, wie versprochen, werden die Konkurrenten ein ernsthaftes Problem bekommen.

