„Mayday“ (2026): Spionage, Politik, Drive und Ryan Reynolds dort, wo man ihn ganz und gar nicht erwartet

Autor: Svitlana Velhush

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Die Weltpremiere fand am 1. September 2026 in New York statt, und am 4. September 2026 wurde der Film weltweit auf Apple TV verfügbar.

MAYDAY Offizieller Trailer (2026) Ryan Reynolds

Die ersten etwa zwanzig Minuten von „Mayday“ können durchaus täuschen. Es scheint, als hätten wir es mit einem gewöhnlichen Kriegsdrama zu tun: Kalter Krieg, Flugzeuge, geheimer Auftrag, strenge Gesichter und all das, was wir schon oft gesehen haben.

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Und dann beginnt der Film unerwartet, Fahrt aufzunehmen.

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Da sind sowohl Drive als auch ernsthafte Action, Spezialeffekte, Drama und Humor. Von allem ein wenig, aber zusammen funktioniert das weitaus interessanter, als man zu Beginn erwartet. Und vor allem wird recht schnell klar, dass dies weniger ein Film über Piloten ist, sondern vielmehr ein politisch-psychologischer Spionage-Actionfilm.

Ja, im Zentrum der Geschichte steht ein amerikanischer Militärpilot, aber hier einen neuen „Top Gun“ zu erwarten, sollte man definitiv nicht. Die Flugzeuge sind nur ein Teil des großen Spiels. Viel wichtiger sind Spionage, geheime Operationen, Misstrauen zwischen Menschen und die ständige Frage: Wer ist hier eigentlich wessen Verbündeter?

In den Hauptrollen sind Ryan Reynolds und Kenneth Branagh. Und gerade Branagh ist hier besonders interessant: Ihn in einer so körperlichen, fast kämpferischen Rolle zu sehen, ist ziemlich unerwartet. Reynolds bringt natürlich seinen unverwechselbaren Sarkasmus ein, und genau dieser Humor rettet den Film regelmäßig an den Stellen, an denen die Handlung beginnt, sich selbst zu ernst zu nehmen.

Überhaupt gibt es hier viele bekannte Schauspieler, und viele von ihnen treten tatsächlich in ziemlich ungewohnten Rollen auf. Auch das ist interessant zu beobachten.

Wenn man natürlich anfängt, das Geschehen bis ins kleinste Detail zu zerlegen, kommen genug Fragen auf. Es gibt Konventionen, es gibt Ungereimtheiten, es gibt Momente, in denen man fragen möchte:

„Konnte das wirklich genau so passieren?“

Aber hier sollte man besser gleich die Spielregeln akzeptieren.

Das ist keine historische Rekonstruktion und kein dokumentarisches Spionagedrama. Das ist ein leichter Abenteuer-Actionfilm, der effektvolle Szenen, Spionage-Manöver und eine gute Portion Selbstironie liebt.

Und gegen Ende nimmt der Film noch einmal Fahrt auf. Das Ende ist sehr dynamisch, der Maßstab wird größer, die Action schwungvoller, und am Ende endet der Film deutlich besser, als er beginnt.

Deshalb ist unser Gesamteindruck gut.

„Mayday“ ist ein leichter, dynamischer Actionfilm mit politischem Unterton, Spionage-Intrige, Humor und großartiger schauspielerischer Leistung.

Nicht perfekt, stellenweise konstruiert, aber er lässt sich wirklich gut ansehen.

Die Endwertung von Gaya ist 8.0/10.

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