Wiederansiedlungsinitiativen rund um den Globus zeigen positive Ergebnisse für gefährdete Arten und die Wiederherstellung von Ökosystemen. Der Tag wurde vor vier Jahren von der Global Rewilding Alliance ins Leben gerufen und feiert die enormen Anstrengungen beim Wiederaufbau von Ökosystemen und erinnert uns daran, dass sich die Natur erholen kann. In der Cerrado-Savanne Brasiliens ist der Großschnabel-Samenfink zurückgekehrt, nachdem er dort über ein halbes Jahrhundert lang ausgestorben war. Naturschützer haben seit 2018 mehr als 300 in Gefangenschaft gehaltene Finken freigelassen, und die Überwachung zeigt, dass sie sich anpassen und sich in freier Wildbahn vermehren. Im Raja-Ampat-Archipel in Indonesien werden Anstrengungen unternommen, um die Zebrahai-Population wiederzubeleben, die mit nur noch 20 Individuen als funktionell ausgestorben gilt. Wissenschaftler verschiffen Hunderte von Haieiern in das Gebiet, mit dem Ziel, eine Population von mindestens 500 Tieren zu erreichen. Der Iberá-Nationalpark in Argentinien hat seit 2007 die erfolgreiche Wiederansiedlung des Großen Ameisenbären erlebt, wobei mehrere Generationen gedeihen. Dieser Erfolg hat sich bis in den Süden Brasiliens ausgeweitet, wo erstmals seit 130 Jahren wieder Große Ameisenbären gesichtet wurden.
Globale Wiederansiedlungsbemühungen zeigen vielversprechende Ergebnisse für gefährdete Arten
Edited by: Anna 🎨 Krasko
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