EU und Südafrika stärken Beziehungen inmitten globaler Allianzenverschiebungen beim G20-Gipfel
Edited by: Ирина iryna_blgka blgka
Die Europäische Union (EU) und Südafrika verstärken ihre Partnerschaft nach früheren Meinungsverschiedenheiten, wie die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas am 20. Februar in Johannesburg während des G20-Außenministertreffens erklärte. Diese Annäherung erfolgt inmitten von Veränderungen in der US-Außenpolitik. Kallas äußerte, dass frühere Differenzen beigelegt seien, und betonte die Bedeutung des Aufbaus und der Stärkung von Partnerschaften. Die EU ist ein wichtiger Handelspartner und der größte ausländische Investor in Südafrika, mit über 1.000 europäischen Unternehmen, die dort tätig sind und über 350.000 Menschen beschäftigen. Ein gemeinsames EU-Südafrika-Gipfeltreffen ist für März geplant. Kallas sprach auch ihre Unterstützung für Südafrikas Klima- und Gleichstellungsziele als derzeitiger G20-Präsident aus. Sie merkte an, dass Länder aufgrund ihrer Zuverlässigkeit in unsicheren Zeiten zunehmend Partnerschaften mit der EU suchen. Die EU kann jedoch die Hilfskürzungen der USA, einschließlich über 400 Millionen Dollar jährlich für die HIV-Prävention in Südafrika, nicht vollständig kompensieren. Die EU priorisiert aufgrund von Sicherheitsbedenken die Verteidigungsausgaben.
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