Kochi: Sechs Ingenieurhochschullehrer haben eine KI-gestützte Kamerafalle patentiert, die entwickelt wurde, um Wildtiere in Echtzeit zu erfassen, zu zählen und zu klassifizieren. Diese Innovation zielt darauf ab, den Naturschutz zu verbessern und Konflikte zwischen Mensch und Tier zu verringern.
Die Technologie, die an der Rajagiri School of Engineering & Technology entwickelt wurde, besteht aus einer KI-Kamerafalle und einem Kommunikationssystem, das Daten drahtlos an die Forstbehörden überträgt. Die Kamera wird aktiviert, wenn sie spezifische Tierbewegungen erkennt, und verwendet konvolutionale neuronale Netze (CNN), um Merkmale wie Ohrmarkierungen und Streifen zu identifizieren.
Professor Binu A, einer der Patentinhaber, bemerkte, dass das System lernen kann, verschiedene Arten zu unterscheiden, sobald mehr Daten verfügbar sind. Dieser Fortschritt beseitigt die zeitaufwändige manuelle Datenanalyse, die derzeit von Naturschutzbiologen erforderlich ist.
Darüber hinaus ermöglicht das System die automatische Datenübertragung an die Computer der Beamten, sobald sie sich 20 bis 30 Meter von der Falle entfernt befinden, was den Überwachungsprozess optimiert. Professorin Preetha K G betonte das Potenzial dieser Technologie, Gemeinschaften über Wildtierintrusionen zu informieren und so das Zusammenleben zu fördern.
Das Team begann mit der Entwicklung dieser Technologie nach einem Naturcamp im Jahr 2018, bei dem Forstbeamte ihre Herausforderungen beim Tracking von Wildtieren teilten. Derzeit sind keine kommerziellen KI-integrierten Kamerafallen erhältlich, was dieses Patent zu einem bedeutenden Schritt in der Wildtierüberwachung macht.
Interesse an der Technologie wurde sowohl von privaten als auch von staatlichen Sektoren geäußert, mit potenziellen Anwendungen zur Überwachung von Wildtierpopulationen und zur Bewertung der Gesundheit von Ökosystemen.