Laserimpulse ebnen den Weg für ultraschnelle Datenspeicherung

Neue Forschungsergebnisse der University of Exeter stellen eine Methode zur Manipulation von Magnetismus mit Wärme vor, die das Potenzial hat, die Datenspeicherung zu revolutionieren. Die Technik des Teams nutzt die Eigenschaften von 2D-Materialien und ermöglicht eine geringe Wärmeleitfähigkeit und anisotrope Wärmeableitung. Durch die Verwendung präzise getakteter Laserimpulse erreichten sie eine Echtzeitüberwachung der Temperatur- und Magnetisierungsdynamik in atomar dünnen 2D-Materialien mit beispielloser Präzision. Dieser Durchbruch ermöglicht die Entwicklung von ultraschnellen Datenaufzeichnungsgeräten, die ausschließlich mit Laserimpulsen arbeiten und keine externen Magnetfelder benötigen. Die Fähigkeit, Magnetismus mit Lasern zu steuern, könnte zu hocheffizienten, nichtflüchtigen Speichergeräten führen, die schneller, kleiner und zuverlässiger sind. Dr. Maciej Dąbrowski merkte an, dass die Forschung Möglichkeiten für die thermische Entwicklung zukünftiger Geräte auf ultraschnellen Zeitskalen eröffnet, mit potenziellen Anwendungen in der ultraschnellen magnetischen Aufzeichnung und Quantentechnologien.

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