Am 14. Mai 2026 interviewte der Moderator Stephen Bartlett den 89-jährigen Physiker Hal Puthoff im beliebten britischen Podcast „The Diary of a CEO“. Der Wissenschaftler, der jahrelang an Geheimprogrammen von CIA und NSA arbeitete – darunter das Projekt Stargate zur Fernwahrnehmung –, berichtete von Erkenntnissen im Zusammenhang mit unidentifizierten anomalen Phänomenen.
Laut Puthoff berichteten ihm Personen, die direkt an Bergungsoperationen von abgestürzten Flugobjekten beteiligt waren, von den Körpern mindestens vier verschiedener nicht-menschlicher, humanoider Spezies. Der Physiker selbst betonte zwar, keinen direkten Zugang zu diesen Materialien gehabt zu haben, vertraue jedoch seinen Quellen, mit denen er über viele Jahre hinweg zusammengearbeitet habe.
Diese Behauptungen decken sich mit früheren Aussagen seines Kollegen, dem Physiker Eric Davis, der unter den möglichen Typen die „Greys“, große blonde „Nordics“, Reptiloide sowie gottesanbeterähnliche Insektoiden erwähnte. Sie fügen sich zudem in den Kontext der Zeugenaussage des ehemaligen Air-Force-Geheimdienstoffiziers David Grusch vor dem Kongress im Jahr 2023 ein. Grusch sprach damals von der Existenz „nicht-menschlicher Biologie“, die aus Wrackteilen geborgen worden sei.
Senator Marco Rubio, der zu jener Zeit der Führung des Geheimdienstausschusses des Senats angehörte, bestätigte, dass mehrere Personen mit direktem Wissen über solche Programme an ihn herangetreten waren. Er hob die Ernsthaftigkeit ihrer Aussagen hervor und mahnte dazu, Informationen von Quellen mit solch hohen Sicherheitsfreigaben nicht zu ignorieren.
Insidern zufolge existierten Programme zur Erforschung und Bergung von Trümmern bereits seit Jahrzehnten, oft ohne vollständige Kontrolle durch den Kongress oder gar einzelne Regierungen. Die offizielle Haltung des Pentagons bleibt derweil unverändert: Das All-domain Anomaly Resolution Office (AARO) erklärte wiederholt, keine stichhaltigen Beweise für außerirdische Technologien oder biologische Objekte gefunden zu haben.
Die Reaktionen auf Puthoffs Interview fielen erwartungsgemäß gespalten aus. Während die einen in ihm die gewichtige Stimme eines Experten mit fundiertem wissenschaftlichem und geheimdienstlichem Hintergrund sahen, kritisierten andere das Fehlen öffentlicher physischer Beweise wie Fotografien, Proben oder unabhängiger Gutachten.
Bislang bleibt die Kernfrage offen, ob diese Schilderungen den Beginn einer schrittweisen Enthüllung markieren oder lediglich eine weitere Facette altbekannter Gerüchte darstellen. Dennoch sorgen die Aussagen von Veteranen amerikanischer Spezialprogramme dafür, dass das Thema in der Öffentlichkeit präsent bleibt und Fragen über den Platz der Menschheit im Universum aufwirft.
